Die lodernden Flammen des Dunkelfeuer laden Euch zum Verweilen, und, so Ihr es wollt, zum Zerfallen in die Essenz eurer Gedanken, in nachtgeweihte Traeume und das Laecheln eines schattenumwobenen Sternes in den Wellen eines Sees der klaren Baeche

Welcher Shishatabak gefÃ?Æ?Ã?â??Ã?â??Ã?¤llt dir am besten bei einer chilligen Shisharunde?
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Ich rauche nicht Shisha
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Der Tag der Nacht entschwindet

Juchhu, ich hab Bongos.
Und mehr oder weniger ne neue Buchidee.
Und...ja, ne genügt ja dann auch schon wieder,)
2.11.06 15:14


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Des fallenden Falken vergehender Flügelschlag, weichend im Wind

"Aller Anfang steht am Beginn eines Endens in der Perfektion, der Katastrophe oder des Vergessens."
Sagte einmal ein mehr dummer oder minder weiser Mensch, und auch tausende von Menschen vor, während und nach ihm.
Perfektion ist Wahnsinn.
Katastrophe ist Wahnsinn.
Vergessen ist Wahnsinn.
Direkt oder indirekt.
Liebe und Tod scheinen sich im Dritten des Bundes zu vereinen.
Die Ketten sind geschmiedet, gezogen, fesselnd, unveränderlich verzurrt.
"...und du wirst merken, dass nicht der Löffel sich verbiegt, sondern du dich selbst." (oder wie auch immer)
Die Ketten sind, und zwar nicht.
Seile, Stricke, nicht Fesseln, nicht Fallen, fester Griff. Der Fall...Erlösung? Freiheit...sie schmeckt süß, sagt man, süß, fruchtig, grenzenlos. Wieso sind die Hände nicht zum Öffnen gemacht, wenn sie doch so erstrebenswert ist? Sind sie das nicht? Ist sie das? Es sind doch Fallen dabei. Vielleicht zum Glück.
Wirklich? Griffe, Fallen, sind sie da? Wie Gott, gedanklich, mindestens. Schöne Assoziation. Natürlich. Und so sinnfrei. Möglicherweise.
Licht und Dunkel. Ein Unterschied? Wichtig? Nein. Beides egal. Ob Unterschied, ob wichtig. Wieso? Wieso nicht? Stillstand...
Nein. Kein Stillstand. Keine Bewegung im bewegten Gegenstand.
Gegenstand...mhm...
Meeresrauschen...
Pfeifen des Windes...
Singen der Sonnenstrahlen...
Toter Harfenklang sterbender Elben...
Ok...ich sehe schon...es wird noch doofer...Toter Harfenklang sterbender Elben, ja, ne, is klar...
Schönen Tag noch
PS: Ja, die Betreffs könnten sich auch mal n bisschen von einander unterscheiden. >Könnten< ;P
10.11.06 22:03


Sententiae stupidae Simonis pseudonis(incl. Grammatikfehler*vermut*,)

Der Herbstes Melodien spielen dem Regen auf zum Grabesfall.
Gedankenfadens Spinnennetz, Fliegenswerk.
An des Kreises Ecke, dem Ende der Ewigkeit.
Der Wandel ins Gleiche, der gleiche Wandel.
Wassersflammen Dunkelschein.
Die Knospe am toten Baum, der Blütenhoffnung Fröhlichkeit.
Knochenfingers Zurückweisung.
Blinder Blick blauer Augen.
Geklärt in rot, in schwarz.
Verwirrt und ohne Licht.
Das Schlagen gebrochener Flügel, fallender Flug.
Fragen.
Antworten.
Antwortende Fragen.
Fragende Antworten.
Widersinn.
Unsinn.
Doofsinn.

Mögen eure Banner in guten Winden wehen.
11.11.06 15:12


Des Jongleures Bälle

Leicht und fließend gleiten sie durch die geschickten Hände des Strippenziehers, der ihnen Steigen und Sinken auferlegt, sie trägt und fallen lässt. Seine Finger sind es, die ihnen Leben geben, als Preis verlangt er nur die Freiheit für seinen Ruhm, für die Bewunderung der anderen Bälle, anderer Hände Diener. Von fremder Macht gezogen und gestoßen, doch fließt die Kraft duch sorgsamere Finger als die des Künstlers. Oder doch gar durch die gleichen? Wenn die Bälle Farbenreich durch Straßen huschen, die Zuschauer durch Hände fliegen, und alles zwischen Irrung und Sinn entschwebt, ist es Kunst, ist es Wahnsinn? Im Kreis, hoch und runter, vor, zurück, auf dass die Orientierung untergehe, sollte der Blick nach außen gehen, und wenn man die Welt sich drehen sieht.

Mögen eure Banner in guten Winden wehen
14.11.06 21:01


Der rollend Kugel eckig Sein

Es ist vorbei, es geht zu Ende
dies ist die Wende
an der vom Tode sich das Leben scheidet.
Es ist nur noch des Blutes Strom
der dich von Ruhe trennt
an dem nur noch wer lebet leidet.
So stehe auf, so gehe weiter
kämpfe für die Einsamkeit
so kommet nun die letzte Zeit
des Endens und des Scheiterns.
Es geht vorbei, es geht zu Ende
dies ist keine Wende
es ist nur ein nächster Schritt.


Willst du den Blick durch den Diamanten wagen, die Reinheit des Lichts in Einzelheiten sehen?
Suchst du Antwort in dem Meer der Fragen, suchst du Sicherheit statt Traum?
Willst du die Verzweiflung durch Hoffnung und umgekehrt ersetzen, willst du die Augen öffnen?
Suchst du die Wahrheit statt dem Trug, suchst du Gott, das Wissen, das Sein, das Leben, den Tod?
Und wenn dein Blick dir nur verriete, was du schon lange weißt, dir nur die Hoffnung nimmt.
Und wenn die Erkenntnis grausamer ist als der Nebel deiner Vergangenheit?

Und wenn es alles das ist, was du dir jemals erhofft hast?

Wenn du dafür alles verlörest, was bisher dein Leben war?

Und wenn es es nicht so wäre?

Es kannt nur so sein.

Ist es Hilfe, was du da sprichst?

Ist es nicht Wahrheit?

Es ist Möglichkeit.

Eben.



Mögen eure Banner in guten Winden wehen.
16.11.06 20:53


Traumes Todesträne

Ein Blatt fiel von den träge hängenden Ästen eines Baumes auf die Wasseroberfläche, versank wie ein Stein, brach das Glas in Wellen und Wirbel.
Der Wind wurde kalt, nein, nur noch kälter, und sein Wehen stach durch das sterbende Laub, kurz vor dem Sprung, weg vom Stamm, und ließ es nicht gleichmäßig rascheln, sondern die einen schweigen, schreien die anderen.
An einen Stein gelehnt lag sie da, die lebensspendenden Augen schon zum ewigen Schlaf geschlossen, schwach atmend. Ein Hauch der Hoffnung stahl sich davon in die Unendlichkeit, um sich in einer ihrer Ecken zu verstecken, und auf das Vergessenwerden zu warten.
Auf die Knie gesunken, ihren zarten Leib mit den Armen umfassend, den Blick auf das nahezu makellose Gesicht gerichtet. Es hatte Schnitte erhalten, zu viele. Mindestens einen zu viel. Und doch hatte es eigentlich noch eine umwerfende Schönheit. Er wagte es nicht, zu weinen. Nicht die Trauer sollte ihr letzter Blick auf die Welt sehen. Doch was sonst könnte sie erkennen? Sie kannte ihn, durch und durch, war ein Teil von ihm. Trotzdem...
Vorsichtig hob sie ihren Kopf, blickte in eine vergehende Welt. Wieder war der Herbst gekommen. Und er würde wieder kommen, häufiger und heftiger, seltener und sanfter.
"Warum sehe ich Trauer in deinem Blick?" "Ich...ich will dich nicht verlieren." "Doch warst es doch du, der mich niederstach." "Nicht ich." "Dein Leben." "Ich bin nur ein Teil davon." "Der wichtigste."
Er senkte den Kopf. Selbst in den letzten Augenblicken gab sie ihm noch Zuversicht. Oder wollte sie ihm seine Schuld zeigen. Noch war das Ergebnis die erste Möglichkeit.
"Ich bin nicht die Erste." "Und du wirst nicht die Letzte sein..." "Es werden zu viele sein, als dass du um sie weinen könntest." "Ich werde es bei den meisten ja eh nicht merken." "Und das wird das Schlechteste nicht sein."
Er war ihr Tod, und sie half ihm. Er war auch ihr Leben. Doch wer war an wen gebunden. Die Bänder würden sich lösen, mit der Zeit.
"Ich wünsche dir mehr Glück beim nächsten Mal. Und bitte um Entschuldigung, dass du an mir scheitern musstest." "Du scheiterstest an mir, und noch viel mehr ich an meiner selbst." "Ist doch egal." Sie lächelte. Für immer. Bis zum nächsten Sturm. Ihre Züge waren versteinert, kalt, leblos.
Er hatte nicht einmal gemerkt, wie sich der Marmor langsam durch sie hindurchgezogen hatte. Es war ihm schon zu oft widerfahren. Eine steinerne Kugel lag auf ihrer Wange, des Traumes Todesträne. Leise klirrend zersprang sie, und die Splitter senkten und sengten sich in sein Herz.
Ein wenig blieb er noch bei ihr. Das erste Efeu schlängelte sich um ihre Arme. Mit gesenktem Kopf erhob er sich und ging, fort, weit weg, nicht hier her, hoffend, nicht allzu bald zurück zu müssen, außer um eine der Statuen wiederzuerwecken, bevor sie zu Staub zerfielen. Als würde dies geschehen. Der Wind würde sie hinforttragen. Der Wind der Zeit zerstört, was der Wind der Veränderung tötete. Und irgendwann würde sich aus dem Staub ein neues Wesen erheben. Oder auch nicht. Was kümmerte es. Es war egal...


[Anm.d.Red.: Naja]


Mögen eure Banner in guten Winden wehen.
17.11.06 20:41


Omnis tenebrae est

Des Wassers Strom reißt mich hinfort, aus Fängen und aus Armen, das tränende Auge lacht dem Abschied, Wunden heilen, Wunden reißen auf, ich gewinne und verliere, so wie ich verlor und gewann, mit lachend Herzen voller Trauer.
Wie die Zeit die Dinge doch verändert, gespenstischer Hauch des Vergehens und des Reifens.
Ein ewiges Enden(um der Alliteration willen), ein ewiger Fluss und Wandel. Ist der Kreis sinnlos? Er dreht sich in der Erde Fleisch, und ein wenig gedreht kommt der Kugel näher. Es geht um das Bilden einer Seele.
Juchhu, eine neue Buchidee. ...
Mögen eure Banner in guten Winden wehen
ullus usquam aliquando
18.11.06 20:03


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