Die lodernden Flammen des Dunkelfeuer laden Euch zum Verweilen, und, so Ihr es wollt, zum Zerfallen in die Essenz eurer Gedanken, in nachtgeweihte Traeume und das Laecheln eines schattenumwobenen Sternes in den Wellen eines Sees der klaren Baeche

Welcher Shishatabak gefÃ?Æ?Ã?â??Ã?â??Ã?¤llt dir am besten bei einer chilligen Shisharunde?
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Ich rauche nicht Shisha
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Wie viel Respekt ist dem Wort ein zu habender?

Was ist der Mond mehr als die Sonne der Nacht?
Was ist die Sonne mehr als der Mond des Tages?

Mondzweige
verstrickt im
Wassernetz

Windes Fall
Abendblüten
Tagesstille
laut
rufend
still
wie eben
wie jetzt
wie immer

Stein
ruhig tot
schreiend Licht
der Blick
Leerer Ruhe
Stein

Weißes Blatt
Licht, Schatten
Nichts
schwarz
nur weiß

Sprung
Fall
Flug
lichtes
Seufzen

Sieh nicht
die Sterne
Lausche nicht
den Lauten
die Hufe
höre sie
den Staub
Sieh ihn

Nichts
der Worte
Schweigen
Erkennen
des Seins
Alles
2.12.06 17:35


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Märchenstunde.)

Als der Menschenprinz Saêr eintrat, machte er die erste nennenswerte Bewegung, indem er aufstand, um sich zu verbeugen. Solch eine Ehrerbietung hatte er bisher noch niemandem gezeigt, nicht einmal den hohen Elbenfürsten. Noch verwunderlicher allerdings war, dass der Prinz ebenso reagierte und sich verneigte. Die Begrüßung endete letztendlich in einem freundschaftlichen Händedruck. Doch im Angesicht weit schwerwiegenderer Dinge kümmerte das Verhältnis zwischen Bettler und Königssohn niemanden so wirklich.
"Ich grüße euch, Merol."
"Es freut mich euch zu sehen, Saêr, und es beruhigt, die wackeren Herzen der Menschen an seiner Seite zu wissen."
"Ihr zieht also wirklich mit in den Kampf?"
"Weshalb sonst wäre ich hier?"
"Ich hatte anderes gehofft. So müsst ihr mir wenigstens versprechen, nach dem Schlachten noch lebendig in meine hoffentlich ebensolchen Augen sehen zu können."
"Eigentlich war genau das nicht mein Plan. Man wird sehen."
Ehrliche Bestürzung befiel die Mine Saêrs, doch von der Art, dass die Überraschung ausblieb, und nur eine bittere Ahnung bestätigt wurde.
"Ihr könnt uns nicht verlassen."
"Ich kann. Seht, ich bin der letzte meiner Art. Und ich stehe nun vor der Wahl, das Blut auszudünnen, oder es ins Meer zu gießen, dass es sich zerstreue und nur noch im Winde diese Welt durchzieht. Ich weiß nicht, wie ihr handeln würdet - ich werde so handeln, wie ich handeln werde."
"Möge es ein gutes Ende nehmen..."
"Jedoch wäre es mir eine Ehre, wenn meine Waffen weiterleben könnten."
Merol hielt ihm seinen Dolch hin. Ehrfürchtig nickend nahm der Prinz ihn an sich, die Hände fest um Scheide und Griff gelegt.
"Nehmt mein Schwert, wenn ihr wollt auch meine Rüstung und was euch beliebt, solltet ihr meine Leiche unter den anderen finden."
Weder Saêr noch Merol erlaubten sich Tränen, als sie sich ein letztes Mal umarmten. Ein weiteres Mal würden sie sich wohl nicht begegnen.
"Ich danke euch. Für alles. Einschließlich eurer Anwesenheit bei diesem Kampf. Auch wenn ich euch für die Folge erschlagen könnte, wäre es nicht allzu sinnlos." Ein flüchtiges Lächeln stahl sich auf ihre Lippen.
"Ich habe euch zu danken. Nicht zuletzt für die Hoffnung in dieses Land, die ihr mir bis in den Tod hinein gebt."
"Ihr seht sie im Falschen...aber ich will den guten Glauben nicht trüben."
"Ich sehe sie genau im richtigen."
"Wie dem auch sei. Ich befürchte, wieder weiter zu müssen. Nur der Ruf eines Vogels, ein alter Bettler säße in diesem Zelt, kam mir zu Ohren, das musste ich natürlich überprüfen."
"Einen guten Ruf habe ich mir gemacht."
"Ihr könntet ihn wieder aufpolieren, bis er wieder strahlt wie in alten Tagen."
"Ich denke, das tue ich heute Nacht. Und wenn ich es da nicht schaffe, dann gelingt es mir niemals. Geht nun. Ein Heer wartet darauf, geführt zu werden."
Saêr verbeugte sich wieder. "Grüßt die Götter von mir. Oder passt auf euch auf, was mir noch wesentlich lieber wäre."
Mit diesen Worten wandte er sich um und schritt zurück in die Dunkelheit, in geduckter Haltung anderen Herren und Damen entgegen, von denen er Informationen bekam, denen er Befehle gab, einem in diesen Schatten verschlungenen Schicksal, durch die er schritt.
"Auch wenn ich gerne noch die Krone auf eurem Haupt gesehen hätte..."
Der Bettler setzte sich wieder, starrte in die Nacht hinaus und wartete auf den Marschbefehl. Doch die Gedanken kreisten vielmehr um die Vergangenheit, als um die Zukunft, die schon offen vor ihm lag. Teils offener als das Zurückliegende.
4.12.06 19:03





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