Die lodernden Flammen des Dunkelfeuer laden Euch zum Verweilen, und, so Ihr es wollt, zum Zerfallen in die Essenz eurer Gedanken, in nachtgeweihte Traeume und das Laecheln eines schattenumwobenen Sternes in den Wellen eines Sees der klaren Baeche

Welcher Shishatabak gefÃ?Æ?Ã?â??Ã?â??Ã?¤llt dir am besten bei einer chilligen Shisharunde?
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staberei

Aremon atmete die kühle Nachtluft tief ein, bis sie sein Blut bis in die letzten Adern erfüllte. Sie fühlte sich gut an, ruhig und entspannt, beruhigend und entspannend. Sanft umspielte sie die Sinne und brachte Erinnerungen und Ängst der Zukunft mit ihrem leisen Gesang zum Schweigen, hauchte sie in die schützende Dunkelheit des Waldes hinfort.
Sein Blick und der der Nacht trafen sich, er versank in dem weichen Licht des Halbmondes, ließ in die Schwärze des Himmels fallen und genoss es, sich von beider Wellen umwehen zu lassen, ließ beides durch seine Finger gleiten, hielt es fest und ließ es ziehen, folgte ihm mit den Augen und wandte sich neuen Wundern zu.
Auf dem dichten Moos mehr schwebend als gehend war Nadoren neben ihn getreten und hatte sich zum gesetzt, den Blick seinem zur Seite nach den Sternen gerichtet.
"Ich würd gern einmal dort oben schwimmen..."
"Schwimmen? Am...im Himmel?"
Es war noch nicht lange her, da hätte sie über so einen Satz eher gelacht, als interessiert auf eine Erklärung gewartet. Sie kannte Aremon noch nicht lange, ein paar Tage, doch er hatte sie schon stark beeinflusst und ihre Weltsicht verändert...
"Im schwebenden Meer, ja."
Sie schwiegen. Nadoren versuchte sich vorzustellen, dort über ihr sei Wasser, dass den Vögeln gleich über die Welt zog, ohne zu fallen oder auch nur einen Tropfen wie eine Feder zu verlieren. Es war ein sonderbares Bild. Doch Aremon malte oft in solchen Farben, die neu für ihre Augen waren.
"Doch wenn Fluten am Himmel stehen, wie können die Flammen der Sterne lodern, wie das Mondenfeuer nicht verlöschen?"
"Weil es sie nicht gibt."
Sie schaute wieder hinauf. Suchend, nach einem Zeichen dafür, dass da keine Sterne und kein Mond waren. Doch immer wieder hing sie an den Punkten des Lichts fest, unfähig, nur die reine Finsternis und Weite zu sehen, ohne das Leuchten, dass sie seit der Geburt begleitet hatte.
"Aber...ich sehe sie doch."
"Du siehst sie...und siehst sie nicht. Es sind die Seen des Wissens, und sie spiegeln sich dort oben."
Sie versuchte nicht, sich diesen Umstand genau vorzustellen, ihn zu verstehen, noch nicht. Sie nahm es einfach so hin und glaubte daran, verfing sich in dieser Geschichte und wurde ein Teil von ihr, als wäre es schon immer so gewesen.
"Der Mond...ist in ihm das meiste Wissen?"
"Das meiste dieser Welt, so wie er in dieser Welt der größte See ist. Man sagt, in ihm zeigt sich selbst die Zukunft..."
Sie hatte nie geglaubt, dass es so etwas, wie einen Blick in die Zukunft geben könnte. Doch aus seinem Mund klangen die Worte viel wahrer als ihr Glaube.
"Können auch wir hier in der Spiegelung die Dinge sehen, die in dem wahren Licht zu erkennen sind?"
"Manche vermögen es, diese Kunst zu nutzen, ja...ich habe sie nie erlernt. Doch ist es immer nur ein verschwommenes, verzerrtes Abbild, das ungenau und fehlerhaft sein kann, in den Wellen gebrochene Strahlen."
"Wer wacht über diese Seen?"
"Wachen? Die Skuldin sind ihre Herrinnen - du hast sie schon gesehen, zumindest ihre Schatten...sie verdunkeln den Mond am Himmel, wenn sie einen tiefen Blick in den See werfen - doch Wachen sind nicht vonnöten. Keiner vermag diese Quellen zu finden, weder Freund noch Feind, bis in den Tod, da wir an ihren Ufern weilen...doch im Tod liegt kein Gutes und kein Böses mehr. Sie sind wohl behütet in den undurchdringlichen Bergen und Wäldern, und bei den Verstorbenen gibt es für die Lebenden keinen Weg."
Sie ließ ihre Gedanken mit neuen Augen in das Spiegelbild des Mondes sinken. Wieso hatte sie das eigentlich gefragt? Wollte sie zu diesem Quell der Weisheit gelangen? Und wenn, wieso? War diese Frage in ihm gesehen worden? Ob eine der Skuldin gerade sah, was Nadorens Lebensweg noch für sie bereit hielt? War das wichtig genug, um betrachtet zu werden? Was wäre zu sehen?
Nadoren legte sich hin und fühlte das Moos unter ihren Fingern. Sie versuchte zu fühlen, in welcher Richtung der Mond lag. Versuchte, sich vorzustellen, wie die Toten an seinem Rand saßen und in die Tiefen reinen Lichts schauten.
"Wie sehen die Toten aus?"
Stille...überlegte er? War ihr Anblick so erschreckend, dass er nicht darüber sprechen wollte?
Sie blickte zum ihm hoch...der Stein, auf dem er gesessen hatte war leer. Und wohin sie auch sah, sie konnte ihn nicht entdecken.
Sie musste ihm wie ein dummes, kleines Kind vorkommen, das dauernd lästige Fragen stellte...für den Fall, ihn von einem seiner liebsten Plätze vertrieben zu haben, schlich sie wieder davon...
2.6.07 17:16


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Irgendetwas hatte sie aufgeweckt. Vielleicht war es nur der Wind gewesen. Die Sterne funkelten ihr aufmunternd vom Himmel herab zu und das sanfte Lächeln des Mondes tat das Übrige, um sie nicht gleich wieder einschlafen zu lassen. Die kühle Luft streichelte ihre Lungen, vorsichtig griff sie nach ihrem Wasserschlauch, trank, darauf bedacht, nicht zu laut zu sein, und niemanden zu wecken.
Sie richtete sich ein wenig auf und blickte über die schlafende Menge. Fünfzig Männer und Frauen, deren Klingen nach Blut lechzten, deren Träume von Blut besudelt wurden. Waren sie wirklich alle mit einer solchen Begeisterung auf diesem Feldzug, auf dem Weg in den Kampf? Immerhin würden sie an der Seite eines der größten Feldherren überhaupt fechten.
Ihr Blick wanderte zu seinem Lager, das nicht weit von ihrem lag. Ihre Augen brauchten in der Finsternis eine Weile, um zu erkennen, dass er unmöglich zu dünn sein konnte...er war nicht da.
Sie schaut umher. Er hielt bestimmt nicht Wache. Genau genommen hielt niemand Wache, sie waren noch weit genug vom Feind entfernt. Natürlich war das leichtsinnig...das war es in der Tat. Möglicherweise wollte er nur alle anderen ausruhen lassen und blieb selbst wach?
Doch sie sah nirgends eine stehende Gestalt. Also erhob sie sich selbst und tat vorsichtig zwischen den Schlafenden einige Schritte in Richtung Rand des Lagers. Hier und da Schnarchte einer und regte sich im Schlaf, doch die Nacht war ruhig.
Was trieb sie eigentlich auf die Suche nach ihm? Die Frage war noch nicht ganz in ihrem Kopf aufgetaucht, da war sie auch schon wieder in der Finsternis verklungen. Suchte sie überhaupt nach ihm? Sie war sich ja noch nicht einmal sicher, ob sie wach war...
Endlich war sie auf dem freien Feld und konnte sich freier bewegen. Sie hielt auf einem Baum zu, der mächtig und allein an einem Abgrund stand. Verträumt strich sie über seine Rinde und blickte hinauf in die leise im Wind wehenden Blätter, zwischen denen hin und wieder ein Stern hindurchblitzte.
Sie küsste den Baum. War sie betrunken? Sie hauchte die Luft aus ihren Lungen und wedelte sie sich mit den Händen in ihre Nase. Es stank übelst nach Bier. Sie mochte doch überhaupt kein Bier...Merkwürdig.
Ein leise Knacken ließ sie hochschrecken. Auf Zehenspitzen schlich sie um den Stamm und blieb an ihn gedrückt stehen, als sie im fahlen Mondlicht eine schemenhafte Gestalt erkannte, die auf dem Boden kniete und in den Abgrund hinabstarrte. Von Zeit zu Zeit setzte sie eine Trinkflasche an die Lippen, ein leerer Schlauch lag daneben.
Es dauerte, bis sie begriff, dass tatsächlich ihr Anführer dort kniete, betrunken dem Abgrund ins Antlitz schauend, wie der Bräutigam seiner gerade anvertrauten Gattin.
Schwerlich nur gelang es ihr, ihn mit dem Helden aus den Geschichten zu vergleichen. Dieser Schatten sollte all die Feinde erschlagen, all die Leben gerettet und all die Taten vollbracht haben, die ihn zum Vertrauten des Königs gemacht hatten? Fast schon zum Waffenbruder der Götter? Er sollte der große Mann sein, ihr Held? Die Erzählungen zerbrachen an diesem Bild, und die Scherben schnitten schmerzend in ihr Herz.
Sie rang kurz mit dem Gedanken, sich zu ihm zu setzen, wie auch in den folgenden Nächten, doch immer ging sie zurück, rollte sich in ihre Decke und blickte durch die Finsternis in einen Himmel, dessen Sterne zu welken begannen.
Schließlich erreichten sie die Schlacht. Er lächelte ihr zu. Hatte er sie bemerkt? Sein Visier klappte zu. Sie schaffte es nicht, zurückzulächeln. Nicht zu diesem Körper, der nun nicht einmal mehr das Gesicht des großen Kriegers trug.
Als sie ihn das nächste Mal sah, hatte er wieder dieses Gesicht. Sie glaubte, wieder ein Lächeln zu sehen, sah wieder ein wenig mehr das alte Strahlen in seinen Augen, die durch das Rot des Blutes noch heller zu leuchten schienen, als sie es die letzten Tage...Wochen? Monate? Jahre?...seines Lebens getan hatten. Sie glaubte auch, noch einmal seine Stimme zu hören...Vielleicht war es nur der Wind.
6.6.07 00:07


Der Wald hinter den Bäumen

Doch wer tiefer blickt
seinen Blick nicht an dem Spiegelschein zerdrückt
wird erkennen, wird erkennen
und darf wagen, sehend sich zu nennen


Den ganzen Tag hindurch waren sie über die sanft auf und ab wellenden Hügel geritten, gleich dem Pferde Omerens über die Wogen des Meeres, so waren die ihren über die Grasgischt geflogen, weit fort von allen Städten in die Abgeschiedenheit eines Geheimen Ortes, dem Heiligen Hain entgegen, der sich nun am Horizont der auf ihn zusinkenden Sonnen entgegenstreckte, sie in sich zu bergen, ihr Ruhe und Geborgenheit zu schenken.
Als sie die ersten Bäume erreichten, bemerkte Nadoren ein wenig enttäuscht, dass sie nicht ganz an ihre Vorstellungen heranreichten...sie sahen genau genommen aus, wie jeder andere Baum auch. Vielleicht ein wenig größer und kräftiger. Aber nicht wie ihre Träume es ihr erzählt hatten. Dennoch durchfuhr sie ein leichtes Schaudern der Ehre, als sie an der Seite Elawens ihr Pferd in den Schatten der Äste und Blätter führte. Der Wind raschelte ihn einen leisen Willkommensgruß zu und Elawen gab ihr ein Zeichen, ihrem Pferd Sattel und Trense abzunehmen, und es laufen zu lassen.
Elawens Pferd zeigte dem Nadorens sogleich die Wunder des Waldes, während die beiden Elfinnen sich umsahen, Elawen verträumt und sich erinnernd, Nadoren nur fasziniert und beeindruckt. Den Wald von innen zu sehen war doch noch einmal ein ganz anderes Gefühl. Hier also war ein Heim der Alten, der Erstgeborenen...und enger Freunde. Elawen hatte den Alten sehr geholfen, doch sie sprach selten von ihren Diensten ihnen gegenüber. Mit jedem Augenblick wurde es Nadoren unbegreiflicher, hier sein zu dürfen.
Ein Flüstern holte sie aus ihren Zweifeln und Gedanken zurück. Ein Mann war an Elawen herangetreten, umarmte und küsste sie. "Ich grüße euch, Elawen, Elfenstern."
Er lächelte ihr zu und wandte sich Nadoren zu. Ein Kribbeln fuhr ihr den Rücken hinab, als sich ihre Augen ineinander senkten. In reinstem Weiß umstrahlte ein herrliches Grün das tiefste Schwarz, das sie je gesehen hatte. Sie war kurz davor, sich in seinem Blick zu verlieren, als er sich verbeugte, ihre Hand ergriff und diese küsste.
"Und auch euch heiße ich willkommen...", er blickte fragend auf.
"Nadoren", beeilte sich die Elfe zu sagen.
"Nadoren...Nadoren." Er nickte. "Folgt mir."
Zielsicheren Schrittes führte er sie tiefer in den Wald. Es schien hier keine Wege zu geben. Man ging direkt auf den Wurzeln und Gräsern, ohne dass sich aber Trittspuren finden ließen. Vielleicht war hier auch nur einfach selten jemand unterwegs.
Es musste zu regnen begonnen haben, und in jedem Tropfen, der herabfiel, sammelte sich Sonnenlicht, so dass sie selbst wie kleine Tränen der Sonne wirkten. Gleich einem Kind blickte sie mit geöffnetem Mund nach oben, auf dass ihr eine dieser Tränen auf die Zunge fiele. Überrascht blieb sie stehen. Der Regen schmeckte süß, und doch zugleich auch bitter. Ein etwas verrückter Gedanke keimte in ihr auf, und sie leckte einen Tropfen von ihrer Hand. Nein...er schmeckte genauso wie der andere. Lächelnd schüttelte sie den Kopf und holte zu den anderen auf.
Das flüssige Licht rann über ihre Haut und hinterließ leicht schimmernde Spuren. Funkelnd hingen sie in den Haaren ihrer Begleiter und kletterten langsam hinab, die Sterne der Erde entgegen, den nach ihnen Greifenden näher.
Der Wind strich ihr über's Gesicht und hob ihr den Blick in die Kronen der Bäume. Dort oben spielte er mit den Zweigen wie hier mit ihren Haaren, und mit einem Hauch von Magie ließ er die Blätter flüstern und leise singen. Nadoren summte die Melodie mit und blickte weiter umher.
Das Licht hatte sich verändert, es war weicher geworden...alles wirkte weicher. Und mit jedem Schritt veränderte sich alles ein wenig weiter. Träumte sie? Es schien so...so hatte sie sich immer im wachen Zustand den Traum vorgestellt, so wie sich die Welt ihr hier zeigte. Die Luft war kühler, reiner, angenehmer geworden, fast so, als ginge sie durch Wolken...allerdings hatten diese Wolken den Vorteil, dass sie durchsichtig waren. War das die Magie, die sich von diesem Wald erwartet hatte? Da war sie also... Still lachend drehte sie sich ein paar Mal mit ausgebreiteten Armen um sich selbst und genoss die Aura, die sie nun umgab.
[Joah, ne, war auch anders geplant..egal^^ Zu faul zum ordentlichen Schreiben,)]



Und waren es gestern nur wenige Stunden
in denen ich das Glück gefunden
sei es nunmehr die Ewigkeit
durch die mich sein Glanz begleitet
[inspiriert(und erste Zeile ziemlich übernommen)von - Überraschung: Dornenreich,)]
6.6.07 19:24


Spam an die Macht

Tief in der Finsternis
ist deine Sehnsucht nichts
ein Traum, verschwommen fern des Lichts
vergeht mit deinem schwachen Geist
und du weißt
das leben hier nur sterben heißt
deine Hoffnung entschwindet verwaist
auf dem Schlachtfeld deiner Träume siegte der Alb
und verbannt bist du nun in Ewigkeit
entzweit
zerschlagen
lebendig zu Grabe getragen


Viel Traumblut ward durch dich vergossen
so bist du nun im Nirgenwo eingeschlossen
und da du allen die Hoffnung genommen
sei auch dein letzter Funke ihrer verglommen
so scheide denn und sei nun ruhig
Vergangenheit, vergessen
nicht sei die Welt von deiner Schwärze mehr besessen
doch erstrahle sie im Licht, das du nie sehen wirst


Beseelt vom Blute, im Rausche davon
von der Sucht danach getrieben
wild as a beast I ran into the night*summ*^^


Von des Lebens Gier gepackt
die Seelenschwärze kleingehackt
und ins Lichte mich erhoben
in seinen Strahlen fest verwoben
dass ich nie mehr zu Erden falle
mein Schrei aus des Nichtstes Tiefen halle
nicht dass mein Blut sich mehr vergieße
keine schwarze Rose mehr ersprieße
nur rot, nur liebend, nur aus Licht
aus Trauer besteht die Freude nicht
im lachend Tanze drehend
mit frohen Winden wehend
neugeboren, neu erweckt
hab ich den süßen Wein des Traumes aus alten Wunden neu geleckt
der Sterne Leuchten in tiefster Nacht entdeckt
und stieg zu ihnen auf
6.6.07 22:18


Spam lebt

Wohlig wärmend weich und wallend weht der Dunkelheiten Schleier
das Kleid der Nacht mir um die Wunden und birgt mich in sich
vor mir, vor Blicken, Spiegeln, Worten, Fragen, Leben
Doch im Schattenriss gebar das Licht sein fürchterliches Angesicht
die Fremde stach in meine Welt
und ankerte tief
schlug neu Wunden
und wurde nicht von derzerschlagnen Finsternis einmal mehr verbunden
doch meine Augen wurden blind und meine Finger wurden taub
und was ich hörte war nur Lärm, es warn nur Schreie toter Träume, brennend im Licht

Als der Spiegel zerbrach ging auch ein Teil von mir
und einmal mehr steh ich vor verschlossener Tür
als erste gottverfluchte Tat
folgte ich im Paradies dem einen Verrat
ich bin die Schlange, ich bin der Apfel und die Dunkelheit, die dich zubeißen ließ

Gib dich der Sehnsucht hin, die dich weg treibt vom Feuer
lass sie in dir brennen, lodern, dich von ihr verzehren
lass die Zukunft sein, entfliehe aus der Gegenwart
und ziehe auf deiner Freiheitsfahrt
mit den Sternschnuppen dem Verglühen entgegen

Ich bin dein Tod, ich bin dein Verderben, bin dein Untergang
ich bin deine Luft, ich bin dein Sehnen, bin das was du verlangst
und welcher Wunsch auch immer tief in deinen Augen steht
ich bin der, der ihn versteht
7.6.07 16:44


Weitenruf

Finsterschlieren im Seelennebel
Schattenfinger im Wolkentuch
Aschensäulen im Schneetempel
Dunkelfunken im Lichtesglanz
Schwärzewunden im Hellenherz

Sein, nicht werden
im Stillstand verharren
in Sicherheit leben, nicht in Verändrung sterben
nennt mich ruhig einen Narren
denn dann bin ich, wenn auch nur dieser

Lass mich hier zurück, am Rande meiner Existenz
lass mich in Staub und Fragen liegen
sei mein Phönix, lerne aus meiner Asche zu fliegen
und entdecke für mich die Wunder dieser Welt

Im Weinfass habe ich's gesehn
aus dem roten Gold hat's sich gebildet
das, nach dem ich mich schon so lange sehn
ich hab's mir nich nur eingebildet
am Grund des Fasses, unterm Wein
dort muss das Paradies wohl sein

Die Trauer weinte der Liebe Feuer aus
trieb die Freude aus dem Haus
und starb am Hass, der alsbald zürnte
und das Haus ins Nichts zerstürmte

Die Welt
die vor meinen Augen noch zerfällt
verlass ich nun
bereu mein Tun
drum lösch ich meine Spuren aus
nie soll ich hier gewesen sein

Wohin führt der Weg
der vor mir sich auftut
und ob Victoria mir am Ende lacht?
Ob ich mich doch wieder schlafen leg
mich verlässt der Mut
warum nur bin ich aufgewacht?
9.6.07 13:12


Auf diesem Schlachtfeld ist einzig der Tod mir Triumph

Schattenwolfes Heulen in Mondesnacht Gesang
Schauermelodien in wohlem Sternenklang

Diamantensplitter, Spiegelscherben
Seelenwunden, Körperkerben
Traumesreißen, Weltensterben

Traumestropfen wehen von hoch herab
aus den Wolkenbergen in das Seelental
in schwarzen Spinnen Webereienkunst
in meinen Händen ward der Glanz aschfahl

Stumme Augen blicken blind
weil sie gestorben sind
Seelen wehen still im Wind
weil sie gestorben sind
Keine Träume halten das Kind
weil sie gestorben sind

An dieser Stelle unterbricht nun also ein Gewitter mein Spammen, geprießen sei es
15.6.07 20:35


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