Die lodernden Flammen des Dunkelfeuer laden Euch zum Verweilen, und, so Ihr es wollt, zum Zerfallen in die Essenz eurer Gedanken, in nachtgeweihte Traeume und das Laecheln eines schattenumwobenen Sternes in den Wellen eines Sees der klaren Baeche

Welcher Shishatabak gefÃ?Æ?Ã?â??Ã?â??Ã?¤llt dir am besten bei einer chilligen Shisharunde?
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Ich rauche nicht Shisha
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Finsterflüche, Bitterblüten

Vielleicht besteht noch Hoffnung - doch wofür? Alle Mühen sind vergebens

Nebel erhebt sich aus toten Wäldern
Die Seelen der Ahnen
flüstern finstre Flüche

Erwachend, in kaltem toten Laub
Efeu rankte sich um deinen Hals
und stach mit eisnen Rosendornen
kein Blut rann mehr aus deinen Augen

Tränen schwarzen Weines
auf weißem Engelskleid
es tragen Früchte die Blüten
der finstren Ewigkeit

Die Finsternis nahm dir
in was das Licht dich liegen ließ
und gab dir all jenes
was der Tag nicht einmal zu versprechen wusste

Doch ich wahrte stets die Hoffnung
selbst in verlorener Zeit
selbst in verlornen Tagen
ließ ich mich von Träumen tragen

Vom Kreuze gepfähltes Land
wir werden dich befreien
mit dem blutgen Schwerte
werden wir den Pflock entzweien
werden wir das Kreuz verbrennen
an dem Feuer sollst du dich laben
die Flammen die den Christ verdarben
sollen dir neue Lebensflammen sein
Messias brenne
5.7.07 19:34


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Ich wage nicht, dies Skizzen zu nennen^^

Noch vor der Abenddämmerung
zerfällt mein Traum zu Asche

Um den ruhigen Schlaf gebracht
bin ich im Nachtpalast erwacht

Von weiß umspielten Wänden
fließen Schattenschleier
umwallen gefallener Engel Seelen
versinken tief im Mondenweiher

Die Hüter des Weltenwaldes
wecken sanft aus ihrem Schlaf
die Träume

aus den Schatten winden sich
Gedanken, gleich Motten dem Mondlicht zu
verglühen, auf dem Totenweg
doch glühen und sind frei

Noch eh' die Morgensonne
das Eis des Traumes taut
hat der Mond den Tod und mich
zu Mann und Weib getraut

Finsternis umfängt und trägt uns
bis sie uns verschluckt
6.7.07 16:04


Mitternachtstraum - Mondlichtfluten

Warmer Regen tropft von kaltem Fleisch


Eng umschlungen, zwischen weißen Laken, Dunkelheit
liegen wir, den leisen Liedern lauer Nächte lauschend
in uns versunken, uns im Traume schwebend haltend
unsrer Seelen Schattenschwingen in die Nacht entfaltend


Doch die Rosen welkten
verdarben in den Schatten
die Dunkelheit tränkte das Rot
im Nebel versank der Puls
verreckend


Lasse dich von Träumen tragen, und wo die Hoffnung schwindet von Menschen


Nach welchen Wundern lechzten unsere Herzen
zu leise, als das wir sie hätten hören können
zu schwach um den Schlag noch zu fühlen
der gegen die kalten Mauern des Vergessens pochte


Mein Grab wird ein Spiegel verlorener Träume sein


Der Flöte Gesang verklingt...im Abendwind, ein letzter Hauch von Leben...all dies wird es nicht mehr geben


Schwerer Hände Winken, Augentränensinken, und zwischen den Dunkelschatten vergeblich gesucht ein Funken glücklicher Zukunft

[War zwar irgendwie was Ganze geplant, aber wohl doch wieder n Skizzenblatt oder was auch immer geworden..]
6.7.07 20:53


Schattenfluten - Atlantis der Träume

Ein verzerrter Schrei aus schwarzen Wolken, Blut mischt sich mit Schnee
berstende Flügelknochen, ein Körper durchbricht des Sturmes Wüten
Tränenregen, durchsetzt von flammendem Gelächter, Blutlust der Schlacht
schwarze Rosen, des Hasses Saat, treibt im gefallnen Himmel Blüten


Tapfre Recken, zückt das Schwert
zieht in euren Untergang
das Leben ist das Sterben wert
es erschalle unser Schlachtgesang
ein letztes Mal wolln wir des Todes Boten sein


Leere birst aus einem Traum
den totgeglaubt ich längst vergraben
frisst sich heimlich tief ins Fleisch
und säuft mein Blut mir aus dem Hirn
flößt sein Gift mir in die Adern
treibt den Tod, dem ich ihn gab
mir in den schwachen Körper hinein
bis er, kalt und reglos, lebendig begraben, unter des Traumes Last erdrückt in der Gedankenglut vergeht


Im Wellenflimmerlicht zerbricht des Sternes Bild in gefrorne Sonnenstrahlen, die den Blick des Auges streicheln und umfließen, lockend liebkosen, Sehnsucht erwecken, sich aus des Wassers Eis zu erheben und hinaufzuschweben, doch umspült nicht von des Mondes weichen Wogen sondern des kalten Meeres Wellen umstürmt bleibt der blinde Blick in Sehnsucht gebannt, fort von der Hoffnung driftend und Traum um Traum an die endlosen Weiten der Tiefe verlierend.

[Sim? - Hm? - Was Zusammenhängendes wär mal wieder toll x)]
7.7.07 14:48


Die mondlose Nacht - Von Schwärze, Blutregen und Salz

Schatten schärfen ihre Kanten
werfen sich über das Land
verlorne Seelen, die Verbannten
beugen sich des Schattenschleiers Hand
---
1. Kind der Nacht

1.1 Nachtgeborne Totgeburt

Schwere Schattenschleier sinken herab von drohend' Wolken
der letztes Feuerstreif am Horizont verblasst im kalten Wind
das Licht entflieht und stirbt, dem Lebensglanz entschwindend
und im aschgeschwärzten Schnee schreit im Nichts ein totgeweihtes Kind

Als die Sonne unterging, der letzte Strahl sich im Kleid der Finsternis verfing, die Dunkelheit schwer auf Eis und Stahl sich bettet, doch kein Mond die Welt vom Tod errettet
Kein Sternenfunken glimmt im Nichts, die schwarze Weite zeugt kein Flimmern des Lichts, nicht in dieser Nacht, die die Sonne riss und zugleich den Mond nicht sich gebären ließ

Und, den Monde nie erblickend
weint das Kind ungesehne Tränen
in ewiger Finsternis verloren
und die Dunkelheit in sich bindend
mit schwarzer Seele, von Trauer, Hass besessen
kriecht es, auf aufgeschürften Händen
durch grauen Schnee zum See des Blutes
schwebt auf knöchernen Schwingen durch die roten Fluten


1.2 Der See des Blutes

Sturmgepeitschte Blutesgischt bricht sich an Salzes Strand
von schwarzen Schlieren durchzogne Fluten greifen des Kindes kalte Hand
zieht den schwachen Körper in die wilden Wogen tief hinab
mit tiefen Schlucken erstarkt der kleine Mund zum lauten Schrei

Aus den Nachtschatten entrissen bekam das Kind die Ehre
um den Grund des Sees zu wissen

Aus roten Fäden webt sich ein Palast
stolz und mächtig unter aller Zeiten Last
frei von vergänglicher Welten Hast
Verlornem und Gefallnem Heim zur Rast

Auf verschlungnen Pfade wandelnd
verträumt, von des Todes Trauben
und dem Wein des Lebens kostend
durchschreitet das neugeborne Menschenkind
von der Nacht verstoßen, vom Blut genährt
die lang verschlossnen Tore
wilde Blüten, tiefrot um den Stein gewunden
blicken herab auf den neuen Herren
der aus dem Schlaf den Stein erweckt

Von seinen Schritten weit geführt
erreicht er schließlich kahle Mauern
um die nicht eine Dornenranke sich nur krallt
Eiskristalle zieren Felsen, die tränend trauern

Er durchschreitet sacht das rost'ge Gittertor
und erkennt in kaltem dreckigroten Schein
im fahlen Licht des toten Schlosses
Traumesgräber, dicht an dicht gereiht
und bis zum Horizonte reichend
ruhen tausend Hoffnungen bleichend


1.3 Grabeskind

Von Grab zu Grabstein blickend
schaut er auf was er nie gesehen
Bilder nicht realer Welten
besserer Zeiten und gar Ewigkeiten
der Kraft und Hoffnung

Niederkniend an einem Grab
das noch leise schimmert
dessen Traum noch nicht verloschen
doch noch glimmt und zitternd bebt
taucht er in die Bilderflut

Vor fahlem, verblassendem Mond, schon fast vergangen
toten Sternen, von schwarzen Wolken dicht verhangen
erhebt sich ein wunderschönes Weib
mit schlankem, wohlgeformtem Leib

Den verschwommenen Blick gen fern gerichtet
sieht sie, wie am Horizont der Wolkenwall
zur Hoffnung seine Nebel lichtet
von Blut und Tränen eng umschlungen
die Arme zum Fluge weit gebreitet
ist sie in die Schlucht gesprungen

Der Eingedrunge eilt herbei in schnellem Lauf
hebt den noch warmen Leichnam auf
die leeren Augen, der starre Blick
er führt sie küssend wieder zurück

Die Lippen zärtlich sanft berührt
wacht sie auf einem Friedhof auf
und blickt in tiefe rote Augen
die ihren nackten Körper kindlich scheu
doch interessiert betrachten
und in ihrem, welch Schreck, schlagend Herzen
ein Feuer, eine Lust - eine Liebe? - flackern lassen
das Hassen vergessen
das Vergessen lehren

Seine aschgegrauten und ihre schwarzen Haare
verweben sich im wilden Tanz
zwischen den Schenkeln brennende Lust
in den Augen ein fiebriger Glanz
Finger streichen über flammende Haut
liebkosen lüstern ihre Brust
sie beißen sich die Lippen blutig
und versinken in der Lust

Erschöpft am Grabstein lehnend
versinkt sie, zurück in ihren Traum
er bleibt zurück, sich nach ihr sehend
und nach des Traumes Wundern

Doch da der Grabesfunken nun verlischt
ist er wieder in Einsamkeit gefangen
doch mit diesem neuem Verlangen
wird sie mehr denn je zur Qual

Und doch ist er nicht mehr allein
denn statt der Frau des Traumes
liegt neben ihm ein kleines Kind
wie er eins einst gewesen
doch in seinen Augen schlummert
ein tiefer, unheimlicher Schatten
der mit den Jahren wuchern wird
und die Welt vernichtet


[1. Teil der mondlosen Nacht, hat wohl keinen inhaltlichen Zusammenhang mit dem Rest, der evtl folgen wird]
15.7.07 16:53


Kreativität, komm mich ma besuchen

Kreises Rund
so kunterbunt und schillernd
zerschellt an dir
Diamant der Dunkelheit
mein Denken ewiglich

Vergessen, wundersame Macht
all das Graun, das ich erdacht
all den Schmerz, den ich ersann
wie Sand durch deine Finger rann
und dann
verschwand
im Nichts der Leere, in der Leere des Nichts
im Angesicht der Finsternis ward es verloren
vom Vergessen ist mein Geist besessen
vergisst bis er vergeht
vergeht bis er vergessen ist

Nie wieder wird es sein können wie es einstmals war
nachdem des Engels weiß Gefieder schwarz sich färbte
der Bäume Blüten sich vor dem Herbste niederwarfen
und die lauen Sommernächte in Schnee und Eis erstarrten
als wir, von uns verlassen, im Todeshauch verharrten

Vor verschlossenen Toren
steht ein verlorner Tor
schreit stumm zu tauben Ohren
und bleibt im Schnee verloren
fällt aus blinden Blicken
in die Nacht hinein
19.7.07 21:32


Von Wahn und Rausch zerfressen

Im Schattenwirbel des schwachen Geistes
liege ich unter kahlen Ästen
längst verbrannter Bäume
in ihnen verfangene Sternensteine

In Regentränen Spiegelbildern
flammt noch schwach die alte Kraft
die alte Kunst, der alte Wille
und die Hoffnung, und der Traum

Vergebens flehend falle ich auf die Knie
doch weiß, nichts erreichen werd ich können
frei des Sinnes wehrt mein Suchen
frei von Sinnen, voll von Fluchen
von brennend Wortgebilden

Aschefedern treiben durch den kalten Wind und tragen den Krieg von den Göttern herab zu den Totgeweihten
23.7.07 21:00


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