Die lodernden Flammen des Dunkelfeuer laden Euch zum Verweilen, und, so Ihr es wollt, zum Zerfallen in die Essenz eurer Gedanken, in nachtgeweihte Traeume und das Laecheln eines schattenumwobenen Sternes in den Wellen eines Sees der klaren Baeche

Welcher Shishatabak gefÃ?Æ?Ã?â??Ã?â??Ã?¤llt dir am besten bei einer chilligen Shisharunde?
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Des Herbstes Nebelnacht

Blutiges Schlachten an den Grenzen des Seins
Lebloses Fleisch, in Fetzen an rostigen Klingen
Rausch des schwarzen Weines, blinde Wut
Ungebändigte Gewalt, der Zornesgluten Lodern
Verbissenes Scheitern

Doch die Sonne sinkt, und die Finsternis ihrer Ferne verhüllt den Kampf, die Schatten schenken Schlaf und Erholung, Nebel zieht herauf aus den Gräbern, stillt die Mordgelüste und weckt Träume aus den dunklen Gedanken

Die Nacht legt sich kühlend um die Wunden
und ihr Samt schmiegt sich um sanfte Haut
die schwarze Tiefe stürtzt sich in Augen
und durch den Nebel flammt rotes Haar
Aus den Schwaden webt sich lieblich
lächelnd die Schönheit seiner Braut empor
den Leib von stürmischer Sehnsucht umspühlt
den Blick von lebendiger Liebe erfüllt
tritt sie aus süßer Erinnerung hervor

Die dürstenden Waffen schweigen
kein marterndes Metall
nur die Geliebte und der Kuss
geeint im Freiheitsfall
die ewigen Lippen lohnen
sowie die stete Schönheit
ihrer Augen immerwärmend Rot
entlohnt für den immerwährend' Tod
der vergängnislose Blick
die unsterblich geschaffene Liebe
Sommer, Frühling, Winter, diese Nacht
die Freiheit des Traumes für diese Schlacht

In inniger Umarmung, geliebter Einigkeit
in der Nebelnacht, im Kuss versunken
doch dringt Stahl in die traute Zweisamkeit
und hat sich an ihrem Venenfeuer betrunken

Blut sickert durch das Flammenhaar
das nunmehr toten Blättern gleicht
in seinen Tränen glimmt kalter Hass
dem die Leidenschaftslohe weicht
ihr Antlitz erbleicht
die Welt wird blass

Vom Wahn gelenkt schwingt er sein Schwert
erschlägt die Bestie, die die Regeln brach
die kalte Klinge das gottlose Fleisch durchfährt
das dem Herbst die Liebe erstach

Er vergießt das Blut, benetzt den Himmel
Blut und Tränen fließen aus den Wolken
kraftlos bricht der Krieger zusammen, entsetzt
wirft sich über seine Braut
schreit voll Wut, noch ohne Trauer
noch zerfrisst sie nicht sein Herz
noch ist ihm der Schmerz nicht ganz begreiflich

Der Schnee fällt leise, kalt herab
bedeckt die beiden
erstickt den Hass
und gibt der Trauer Zeit
ihre Leere auszubreiten
in der weißen Weite
in der die Schatten dunkler dämmern
in dem eisigen Hauch von Ewigkeit
der von der Zukunft flüstert

Ein früher Winter zog ins Land, und in jener Nacht erhielt der Gottesglaube eine tiefe Wunde

[Unter aller Sau^^]
3.11.07 13:14


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Blutnebel im Menschenherbst

Ich schleiche durch den Nebel
er ist mein Freund
der einzige den ich habe
er gestattet mir, dass ich mich
am Blute aller andren labe
nach dem es meine Zunge dürstet
die singt von bess'ren Zeiten
in fernen Ewigkeiten

Meine Hand teilt den Vorhang
ergreift das Weib, unwürdig des Todes
doch das Opfer ist es gewiss wert
Meine Zähne treiben sich ins Fleisch
rote Tropfen zerreißen das Nebeltuch
eine weit're Nacht hat es mich ernährt

Einen weit'ren Schritt hat es mich geführt
und eine weit're Tat das Feuer geschürt
das unter den Menschen dieser Zeit wütet
ihren Untergang wie einen Schatz behütet
Körper für Körper, Blut in Nebel und Nacht
und in naher Zukunft ist es endlich dann vollbracht
dann ersteht er in göttlicher Mondenmacht

Wenn alle Menschen verblutet
und zu Asche zerfallen sind
gebiert die endlose Stille
im reinen Winter ein Kind
in Kälte gereift
und seine Kraft erschafft
einen Frühling, dessen Sommer
die Erde zum Himmel krönt
und kein Herbst wird sein Reich je zerschlagen

Doch ziehen immer Zweifel mit mir
färben meine Tränen rot
denn am Endes meines Kreuzzugs
steht sicherlich mein Tod

[Hm..da fehlt irgendwie was*glaub*..egal..]
4.11.07 01:25


Herbstnebel

1. Aus den Schatten

Die Schatten des Nirgendwo, das diese Welt stets umlauerte und umschleicht, schufen vor langen, finstren Jahren im Inneren ihrer Dunkelheit schreckliche Kreaturen, wie sie keines noch so verworrenen menschlichen Geistes Gedanken je gebären könnten. Ihr Geifer, von vom Blutdurst befallenen Zähnen tropfend, fiel wie die Saat der Angst herab, und traf bei der Schwäche der Menschen auf fruchtbaren Boden und die hässlichen Blüten der Todessehnsucht und der Unterwürfigkeit überschatteten allen Kniefalls Länder, die Menschheit warf sich vor dem Wahn in der Bestien Blicke in den von ihren Tränen besudelten Staub und eine Zeit erfüllt von Chaos, Blut und Sterben brach wie ein Hagelsturm herein.
Doch trug es sich zu jener Zeit auch zu, dass vier Sterne die Mondin krönten, und unter ihrem silbernen Schein wurden vier Söhne geboren, in deren von der Nacht liebkosten Blut das Feuer des Krieges floss. Sie wuchsen heran, jedoch bewahrten sie ihren Stolz und ihre Kraft verwelkte nicht im Vergehen aller, stets fühlten sie in sich Hoffnung und Wut trieb sie voran.
Eines Tages führte der Wind sie zusammen, und wo sie sich trafen, trat aus einer Flut von Donner und Blitzen ein Bote der Götter hervor. Man gab ihnen Waffen, geschmiedet aus Eis, dessen Reinheit das Sonnenlicht unzähliger Menschenalter bewahrte, und sie wurden in die Schlacht geschickt, die durch ihre Berufung aufloderte. Tapfer zogen sie in den Kampf und schlugen den Feind bis an die Grenzen der weltlichen Reiche zurück, doch der Ansturm der Finsternis brach nicht ab. Um die wiedererrungene Freiheit nicht zu verlieren, hielt stets einer von ihnen Wache, über das Viertel eines Jahres hinweg, bis er abgelöst wurde, und die verbleibende Zeit nutzten sie, um sich von den Anstrengungen zu erholen.
Doch war auch jeder Zeit der Wache eine ruhige Nacht gegeben, die dem Wächter und seiner Geliebten inne war. Dies war die Nebelnacht...


2. Des Herbstes Nebelnacht

Blutiges Schlachten an den Grenzen des Seins
Lebloses Fleisch, in Fetzen an rostigen Klingen
Rausch des schwarzen Weines, blinde Wut
Ungebändigte Gewalt, der Zornesgluten Lodern
Verbissenes Scheitern

Doch die Sonne sinkt, und die Finsternis ihrer Ferne verhüllt den Kampf, die Schatten schenken Schlaf und Erholung, Nebel zieht herauf aus den Gräbern, stillt die Mordgelüste und weckt Träume aus den dunklen Gedanken

Die Nacht legt sich kühlend um die Wunden
und ihr Samt schmiegt sich um sanfte Haut
die schwarze Tiefe stürtzt sich in Augen
und durch den Nebel flammt rotes Haar
Aus den Schwaden webt sich lieblich
lächelnd die Schönheit seiner Braut empor
den Leib von stürmischer Sehnsucht umspühlt
den Blick von lebendiger Liebe erfüllt
tritt sie aus süßer Erinnerung hervor

Die dürstenden Waffen schweigen
kein marterndes Metall
nur die Geliebte und der Kuss
geeint im Freiheitsfall
die ewigen Lippen lohnen
sowie die stete Schönheit
ihrer Augen immerwärmend Rot
entlohnt für den immerwährend' Tod
der vergängnislose Blick
die unsterblich geschaffene Liebe
Sommer, Frühling, Winter, diese Nacht
die Freiheit des Traumes für diese Schlacht

In inniger Umarmung, geliebter Einigkeit
in der Nebelnacht, im Kuss versunken
doch dringt Stahl in die traute Zweisamkeit
und hat sich an ihrem Venenfeuer betrunken

Blut sickert durch das Flammenhaar
das nunmehr toten Blättern gleicht
in seinen Tränen glimmt kalter Hass
dem die Leidenschaftslohe weicht
ihr Antlitz erbleicht
die Welt wird blass

Vom Wahn gelenkt schwingt er sein Schwert
erschlägt die Bestie, die die Regeln brach
die kalte Klinge das gottlose Fleisch durchfährt
das dem Herbst die Liebe erstach

Er vergießt das Blut, benetzt den Himmel
Blut und Tränen fließen aus den Wolken
kraftlos bricht der Krieger zusammen, entsetzt
wirft sich über seine Braut
schreit voll Wut, noch ohne Trauer
noch zerfrisst sie nicht sein Herz
noch ist ihm der Schmerz nicht ganz begreiflich

Der Schnee fällt leise, kalt herab
bedeckt die beiden
erstickt den Hass
und gibt der Trauer Zeit
ihre Leere auszubreiten
in der weißen Weite
in der die Schatten dunkler dämmern
in dem eisigen Hauch von Ewigkeit
der von der Zukunft flüstert

Ein früher Winter zog ins Land, und in jener Nacht erhielt der Gottesglaube eine tiefe Wunde


3. Ein Nebeltraum in Herbststürmen

Bleiche Blüten tanzen trunken
vom Wein der Nacht im Schlaf verführt
in Liebe und Musik versunken
von Nebelwinden sacht berührt
von weißen Schleiern sanft liebkost
den trauernd' Träumern steter Trost

Lieder, die von Sternen hallen
flüstern im warmen Mondlicht schwebend
lehren sie, in sich zu fallen
vom Tode zu befreien, wahrlich lebend
sich aus der Finsternis zu lösen
fern vom lodernd' Gift des Bösen

Sind mit ihrem Glück verwoben
doch der Horizont, er ward verhangen
dort wo kalte Stürme toben
sind keine Feen, die Freiheit sangen
sie träumten sich in diese Ferne
verloren taumelnd fern der Sterne

Das Firmament ist dicht verhüllt
Wolfesdonner grollt, Schlangenblitze beißen
Wolken mit Engelstränen angefüllt
und die dunklen Himmelskleider reißen
die salz'gen Tropfen rinnen tief
wo friedvoll der Träumer eben schlief

Seinem Reich blutig entschunden
das sehnende Herz von Trauer verletzt
die Tränen suchen den Wein zu wunden
die Nacht vom Schrecken angstentsetzt
die Regenstürme schmerzlich branden
die gescheiterten Traumesschiffe stranden
am Riff der Hoffnungslosigkeit


4. Ahornhonig / Trüber Trunk

Trunk'ner Nebel wankt verschwommen
in einem rauchigen Glas gefangen
von blingen Augen grob skizziert
vom flackernden Rausch verhangen

Schatten, versunken in Wasser des Lichts
von Stürmen des Zweifels im Kelche umarmt
vom Hassen zugleich als wie vom Lieben
von Bewund'rung und Verachtung umgarnt
von Tag und Nacht verschleiert

Soll der trübe Trunk durch meine edle Adern fließen
soll ich ihn in mein Seelenfeuer gießen
wird mich der Ahornhonig denn erretten
oder wird er mich zerschlagen
soll ich's wagen
von ihm zu trinken
ins Unbekannte hinab zu sinken?

Ich stürze den Becher, die Tropfen fallen
der Trunk erhängt sich in zweifelnden Netzen
die die Zungen der Wahrheit binden
Wird die Erinnerung sich mir ins Fleische krallen
oder der Zorn der Zukunft die Vergangenheit zerfetzen
werde ich den Weg durch meine mondlose Nacht finden?


5. Blutnebel im Menschenherbst

Ich schleiche durch den Nebel
er ist mein Freund
der einzige den ich habe
er gestattet mir, dass ich mich
am Blute aller andren labe
nach dem es meine Zunge dürstet
die singt von bess'ren Zeiten
in fernen Ewigkeiten

Meine Hand teilt den Vorhang
ergreift das Weib, unwürdig des Todes
doch das Opfer ist es gewiss wert
Meine Zähne treiben sich ins Fleisch
rote Tropfen zerreißen das Nebeltuch
eine weit're Nacht hat es mich ernährt

Einen weit'ren Schritt hat es mich geführt
und eine weit're Tat das Feuer geschürt
das unter den Menschen dieser Zeit wütet
ihren Untergang wie einen Schatz behütet
Körper für Körper, Blut in Nebel und Nacht
und in naher Zukunft ist es endlich dann vollbracht
dann ersteht er in göttlicher Mondenmacht

Wenn alle Menschen verblutet
und zu Asche zerfallen sind
gebiert die endlose Stille
im reinen Winter ein Kind
in Kälte gereift
und seine Kraft erschafft
einen Frühling, dessen Sommer
die Erde zum Himmel krönt
und kein Herbst wird sein Reich je zerschlagen

Doch ziehen immer Zweifel mit mir
färben meine Tränen rot
denn am Endes meines Kreuzzugs
steht sicherlich mein Tod


6. Der Nebelsee am Herbstwaldhang

Der Müßiggang ward zum Spazieren
zum in Gedanken sich verlieren
zu leisem Wind und rauhem Duft
in sterbender Herbstruinenluft

Die Schritte lenkten fort vom Heim
allein, verlassen, frei in wilden Wäldern
umher gefallene Blätter und Gedanken

Des freien Geistes wacher Blick
in zaubersuchend verträumten Augen
findet
sinkt in einen Nebelsee
und webt sich fest hinein

Welche Wunder winken mir von diesem Ort
welche Wesen weilen in diesem Märchenhort?
Wartet Antwort auf jede Frage?
Fern der Nächte, fern der Tage
fern der Fesseln, neues Sein
liegt es dort im Nebelsee am Herbstwaldhang vergraben?

Soll ich eilen
im Staunen verweilen
die Schönheit bewundern
oder eins mit ihr werden
eintauchen in die Erfüllung
mich fallen lassen und verstehen?

Doch schlechtes Zaudern
übles Zagen
während doch des Sturmes Klauen
schon an des Nebels Tüchern nagen
und sie in kalte Weiten tragen
den See zerwühlen in tolle Flut
die Ruhe zerreißen mit feurigem Brausen
die Hoffnung erfüllen mit hässlichem Grausen
und flößen Angst ins stockend Blut

Die Schritte lenken fort vom See
allein, verlassen, frei von schönen Träumen
umher gefallene Blätter und Gedanken
kein See, nur Leere, die leise wispert
vom Verlieren und vom Scheitern

Welch Wunder welkt' vor meinen Augen
verweht aus den Gedanken
ich gehe weiter, schau' mich um
Ein neuer See?
Ein neuer Traum?
Die Wälder brennen


7. Flammender Nebel - Herbst der Welt

Der Sommer stirbt, und der längst verblühte Frühling verblasst zu einer verschwommenen Erinnerung. Der Herbstwind trägt die Qual, bittersüße Erinnerung an auf ewig Vergangenes. Von einst so stolzen Bäumen fallen am ersten Frost zerberstende Blätter und begraben noch junge Blüten unter sich, als wüssten sie, dass deren Kelche Träume behüten.
Der Nebel, Kleid der Liebenden, raubt diesen die Flamme ihrer Leidenschaft und entbrennt in ascheschaffendem Feuer, matt und rauh, blendend stürmt er geisterhaft in die Schatten, und das nackte Paar kauert verloren in einem schwarzen Wald.
Der Herbst bettet die welke Welt in die Kälte des Winters...
5.11.07 21:34


Roter Regen auf schwarzer Saat

Eine Schlacht der Liebe, auf allzu fernen Sternen
ein Hass im Herzen, der jede Verachtung übersteigt
blutige Tränen, roter Regen lässt uns das Leben lernen
es ist das Sterben, das uns den Weg ins Diesseits zeigt

Tief in Finsternis gebettet
und auch stets von ihr errettet
ergreift uns der Engel Gefühl des Lebens
aus dem steten Schlaf geweckt
von dem Blut des Seins geleckt
ergreift uns die Macht des steten Strebens
nach göttlicher Existenz
und zugleich die Angst davor

Der Herzen erste schwache Schläge
der Samen allererstes Quellen
wenn auch nicht in gleichem Takt
fluten die Adern Bluteswellen
treiben die Träumer aus der Erde
und tiefer ins Versteck hinein
trennt die frischgebor'ne Herde
in Kinder von schwarzem und weißem Wein

Aus der Dunkelheit ans Licht
und in lockende Finsternis fliehend
auf die Berge neuer Welten
und in junge Gräber ziehend
erwachen wir im Frühling
10.11.07 16:28


Edit zum Herbstnebel, nach dem Nebeltraum einzufügen

Ahornhonig / Trüber Trunk

Trunk'ner Nebel wankt verschwommen
in einem rauchigen Glas gefangen
von blingen Augen grob skizziert
vom flackernden Rausch verhangen

Schatten, versunken in Wasser des Lichts
von Stürmen des Zweifels im Kelche umarmt
vom Hassen zugleich als wie vom Lieben
von Bewund'rung und Verachtung umgarnt
von Tag und Nacht verschleiert

Soll der trübe Trunk durch meine edle Adern fließen
soll ich ihn in mein Seelenfeuer gießen
wird mich der Ahornhonig denn erretten
oder wird er mich zerschlagen
soll ich's wagen
von ihm zu trinken
ins Unbekannte hinab zu sinken?

Ich stürze den Becher, die Tropfen fallen
der Trunk erhängt sich in zweifelnden Netzen
die die Zungen der Wahrheit binden
Wird die Erinnerung sich mir ins Fleische krallen
oder der Zorn der Zukunft die Vergangenheit zerfetzen
werde ich den Weg durch meine mondlose Nacht finden?
12.11.07 21:22


Freier Frühlingsfall

Silbersterne, Hoffnungsfunken in weiter Nacht
Freudentränen um uns Kinder weinend
die helle Sonne, mild durch einen Nebelschleier
auf unbefleckte Blüten scheinend
unschuldiges Augenlicht in klaren Tropfen des Morgentaus

Ein leiser Duft, gewebt in sanftes Wehen
eines Melodienwindes, der uns trägt
durch das erwachende Weltendrehen
vom Gotteshauche liebend beseelt
frei vom Staunen fest umfangen
bleibt nichts, das diesem Leben noch fehlt

Freudig lachend den Schritt gelenkt
auf ungezählten bunten Wegen
weil unser Blick nur Wunder fängt
im Sonnenschein und Sternenregen
wie süß das Sehen nach langer Blindheit

Leichthin mit Nachtigallen singend
zu der weiten Meere wildem Rauschen
zu alten Engelsharfen klingend
rascheln die Bäume, ihnen zu lauschen
wie süß das Hören nach langer Taubheit

Warmer Tau, Tropfen der Rosenranken
liebkost die Haut als sanfter Musenkuss
Trauben, die in zartem Honig versanken
ihr Duft in des Lichtes weichem Fluss
wie süß das Fühlen nach langem Schlaf

Die Neugierde treibt uns eilends voran
zu wissen, all die Wunder zu verstehen
die der hohen Götter Geist ersann
und alle Gesichter der Welt zu sehen
wie süß das Wandern nach langer Starre

Ein ungeschickter Tritt
lenkt den Blick
aus seinem Nebelbett
aus Schlaf wurde Schlummer
und nun öffnen wir unsere Augen
der Frühlingshauch, der freie Fall
stellt uns auf eigene Beine
du Sehnender, nur zu, beweine
des Lechzenden lautes Lachen

Die erstarkende Sonne weckt unser Feuer
unter ihren hellen Strahlen stürzen Blütenblätter
die weiße Unschuld, einst so lieb und teuer
verweht im neuen wilden Gedankensturm
17.11.07 13:29


Des Sommers Sehnen und die Schlacht

Aus dem Schlummer erstehen wir
erwachend in neuer Kraft
und mit uns erhebt sich ein Sturm
der die Nebelschleier zerreißt
und der Sonne strahlenden Glanz
in seiner ganzen Schönheit befreit

Auf den höchsten Gipfeln
dem Sonnenlichte nah
sehen wir unendlich klar
wir stehen über des Weltenwaldes Wipfeln
der Götter Werk liegt uns zu Füßen
und wir sind seine Herren

So lasst es uns in höchster Reinheit ehren
es der allgegenwärten Dunkelheit erwehren
und es mit unsren gottgesandten Heeren
den feindlichen Narren stets verwehren

Reißt Städte, Tempel, Paläste aus dem Stein
verbrennt die Wälder für die Feste
lasst uns tanzen, lasst uns feiern
denn wir leben
lasst uns nach der Allmacht streben
nach Erkennen, nach Durchdringen
auf dass die Engel für uns singen
da wir sie gnädig unterwerfen

Die Fahnen wehen stolz auf hohen Mauern
doch in den nahen Schatten lauern
schon die teuflischen Kreaturen
des Bösen untertänige Huren
durch uns wird die Welt von ihnen gereinigt
für die Freiheit ziehen wir in die Schlacht
gebären das Tageslicht aus der Nacht
da sie zweifeln, im Irrtum verweilen
wird der Tod sie nun ereilen
damit die Erde mit dem Paradiese sich vereinigt

Strahlender Spiegel Silberstahl
blendend, die Finsternis zerfetzend
die blanken Schwerter gleich dem Blitze
nach der Tiere Hälse hetzend
Blut zu trinken, den edlen Wein
der falschen Bestien, der Lügenfratze
aus den schlangenhaften Schatten
vergiftend, aller Priester Pein
die da in Gottes Dienste für die Freiheit schlachten

Weiter Reiche heller Glanz...
In machtgeschwängerter Freiheitsluft...
Heißes Blut wallt in den Adern...
22.11.07 21:46





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