Die lodernden Flammen des Dunkelfeuer laden Euch zum Verweilen, und, so Ihr es wollt, zum Zerfallen in die Essenz eurer Gedanken, in nachtgeweihte Traeume und das Laecheln eines schattenumwobenen Sternes in den Wellen eines Sees der klaren Baeche

Welcher Shishatabak gefÃ?Æ?Ã?â??Ã?â??Ã?¤llt dir am besten bei einer chilligen Shisharunde?
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Ich rauche nicht Shisha
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Herren des Herbstes

Kalter Leichen schwerer Duft...
In todgeschwängerter Eisenluft...
Heißes Blut umfließt den Wahn...

Süßes Blut an meinen Händen
der Rausch des Tötens in meinem Blut
schreiende Flut zu meinen Füßen
des lebenszerrenden Sturmes Flut
Ich - mein Sturm
fallet vor mir
vor eurem Herrn

Zerfallendes Feuerreich...
Die Asche falscher Herrschaft
des hochmütigen Stolzes der Verirrung
überschattet mein Totenreich
und reizt die stumpfen Augen
mit Tränen den Glanz zu zerwaschen

Bittres Bruderblut an meinen Händen
kettet meine Arme wie durch Stahl
der Anblick stummer Mienen, kalt, aschfahl
lässt unter Qual den Geist sich wenden
und im Rauch der brennenden Städte
erstickt die dunkelnde Sonne

Von Blut und Rost, die garstge Klinge
zerfressen, schlechtes Stürmen schweige
treibe nicht voran des Wahnes Wellen
und des Rausches Rauschen im schwachen Blut
weiche von mir und bezwinge
mich in mir, das ich, das feige
tötet soll am eigenen Hass zerschellen
damit die grausame rasende Wut
in der Finsternis versickert

Welch Wahn ließ mein Wachen welken
verbannte mich zurück in Geistesdämmerung
sind wir Opfer irdischen Verfalls
oder doch Herren des Herbstes?

Die letzten Blätter rußgeschwärzter Bäume
finden im verworrenen Wind ihren Fall
umspielt von grauen Eiskristallen
verwehen sie in den Abgrund hinab
Falle auch ich?
1.12.07 15:53


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Winterwein

Aus der Ferne ersteigt Ruinenrauch
webt sich schwärzend in den Himmel
Vom Ascheherzen des Zerfalls
habe ich wohl den Horizont erreicht
bin mit schwankenden Schritten
in der Umarmung der Dunkelheit verschwommen

Im flackernden Schein des schwachen Feuers
des ungeschickten Flammenspiels
sitzt mein Körper in seinen Schatten gekrümmt
am Ufer eines ruhigen Sees, gefrorenes Wasser
treibt kalt und schweigend an mir vorbei
dem Abschied harrend

Ein Schluck von zartem Winterwein
bittersüß und dunkel
fließt brennend über meine Kehle
durchdringend in meine Lungen
mischt sich mit dem Blut
und rinnt in die Gedanken

Vergessen ruft Erinnrung
Ruhe ruft den Sturm
Finsternis sehnt nach dem Lichte
und Leben strebt dem Tode hin

Gebettet in den weißen Schnee
vom reinen Eis umwandert
flackern alte Bilder durch die klare Luft
die wohl von den Sternen sank
um uns zu ersticken
mit der Enttäuschung des Himmels

Tosendes Farbenmeer in der Schwärze
durchbrochen von schwebenden Sternentränen
deren Licht die Trauer stetig trotzt

Wir haben schwarze Meere aus blutigem Salz geformt
haben kalte Ruinen aus lebendigem Stein gebaut
Gold und Staub entwuchsen unseren Händen
und unsere Gedanken flochten Rauch durch das Licht
das wahnsinnige Flackern zerriss die bergende Dunkelheit
und rang auch uns selbst zuletzt noch in unsere Seelenasche

Nach dem Scheitern in die Einsamkeit
ein feige Flucht
ein eisig wispernder Wind
knackendes Holz
knisterndes Eis
friedlicher Hass, ruhig und beißend
ein leerer Becher, ein zerrinnender Farbensturm
die Kälte frisst sich in das taube Fleisch
ein gefrorenes Herz, ein Grab im Schnee
der Fall in die Leere
von der Flamme zur Glut, zur Asche
das Leben lehrte mich das Sterben
letzter Funke, flieh...
6.12.07 22:08


Schattenversenkung

Blitzdurchzuckter Nachthimmel, das Meer
aus dessen Herzen zäh und warm
die Tropfen gen der Erde eifern
auf die sie ersehnenden Lippen
rauh, gesprungen, blassgeblutet
gerissen von Wahrheiten und Lügen

Im Runenkreis aus blassen Sternen
steht verloren eine hagere Gestalt
ein Schatten entgegen der Finsternis
schwankend im Obsidianensaal der Nacht

Ergriffenes Darniedersinken inmitten des wogenden Wolkenringes
Erstaunens Wucht aus dunkler Ewigkeit gesunken
und den Betenden mit schwarzen Flügeln erfassend umflochten
erhebe dich, Kind aus Federn und finstrem Wachs
entschwebe dir in die Ewigkeit

Mächtiger Schwingenschlag, durch das Donnern stoßend
das Fleisch am Regen sich verfangend abgeworfen
gerissene Haut, mürbe Knochen versickern im Verlorenen
die Wiedergeburt entflieht durch den klarsten aller Regen
in das dunkle Paradies
und, im höchsten aller Tempel, hoch in die Tiefe weit gebettet
zerfließt sie, schimmernden Winden gleich
und verblasst verwoben still die Nacht durchströmend
12.12.07 16:38


Lichtversenkung

Der Weg an den vier klaren Bächen
die Horizonte zum Marmortempel
über das gläserne Gebirge
unter flammenden Sonnenschein
der durch die glänzenden Spiegelschleier
den See des Lichts durchflutet

Nach weiter Wanderung die letzten Schritte
wirklicher als das Wanken des Weges zuvor
fester Boden des ewigen Gesteines
leitet mich an die heiligen Ufer des ebenen Kreises
flüsternd von der Verlockung und Wahrheit selbst
Verehrung des diamantenen Frucht, weicher Duft
wärmendes Erkennen

Ehrfürchtiges Erzittern
und doch der durchdringende Blick
Erfassen der glitzernden Kristalle
und die Freude an ihrem Funkeln
Genuss der Essenz, das Blut der Sonne
eine Waschung in jungen Blüten
das Glühen der Fackeln fernab von Rauch und Nebel
sanftes Geleit des freien Schreitens

Die Gedanken zu Flügeln weit gebreitet
des Körpers letzte Kraft zerschlagend
erhebt die Seele sich, des äußren Scheins entledigt
um dem Drachen gleich zur Sonne sich gewendet
in die glanzumspielten Fluten frei zu fallen

Ich durchbreche die Sonne, sinke in das Mondenwasser
treibe tief hinab, dem Grund der Welt entgegen
die süßen Wellen und des Himmels Klarheit
umspülen liebkosend mein Verstehen
gebären den Gedanken der Weltenschöpfung
in den mein Geist sich aus dem Zwielicht bindet
bin Perle, bin Funke im Zentrum des Lichts
und atme mich
15.12.07 18:04


Traumversenkung

Der Wind des Welkens macht mich müd'
und der Verfall in den Augen macht die Lider schwer
Staub des Laubes ist dem trägen Körper Ruhestatt
und der Feuerhauch gleicht dem sanften Kuss des Schlafes
nicht Gift, der Traum liegt in der Luft

Nebel sinkt aus dürren Ästen, bedeckt mich still wie warmer Schnee
in seinen See gebettet sickern mir die Tränen in die Augen
verschwommener Blick, verzerrte Grausamkeit, zerschlagen und zerrissen
aus deinen Trümmern erhebt sich eine klare Nacht

Belebend schwebt ihr kühler Hauch
zwischen erwachenden Ruinen
und Ascherosen, neu erflammend
durch die Welt, in zartem Blau
der weisen Magierin Magie
vom sternbesetzten Samt des Himmels
wie des Regens Musentränen
auf zitternd wachsendes Leben fallend

Aus meinen Gedanken webt sich ein Gespinst aus feinsten Fäden
Dunkelfunkeln lichter Tropfen auf jungen Fliederblüten
das Flackern des Sees, gewandeltes Wasser
treibt das Pulsieren des Weltenherzens auf neuen Gefilden

Tempel auf den Feldern der Nianna
geliebte Göttin, weltenweihend
will ich dich preißen

Freiheit in den Händen der Snotra
hohe Herrin, weltenbergend
will ich dich ehren

Liebende im Herzen der Freya
meine Valkyre, weltenumarmend
wollen wir uns küssen

In Iduns Gunst im Efeu liegend
unter taubedeckten Bäumen
gemeinsam im Horizont versinkend
werden wir stets glücklich träumen...

[Auf zum Scherbenkreis, den Kreis des Niedergangs zu schließen]
19.12.07 21:07


Scherbenkreis

Träge flackert die Flamme am Docht
von den Wachsdämpfen umnebelt
verschwommener Blick zu matten Spiegeln
eingeschlossen von der trüben Reflexion
kreisgebundener Gedanken
und sich in alten Stürmen windend
sehnt sie sich nach weitem Lodern

Obgleich im Kreis die Quelle springt
staut doch erzornend sich die Flut
doch verfällt die Wut sich trotzend
an den Scheiben, an den Mauern
der müde Fluss im alten Bett
nicht kann er sich verändern
umkreist sich weiterhin

Kaltes Fauchen, stummes Knurren
von der schwach treibenden Glut
nocheinmal brennend entfacht
peitschender Hass
ein Schrei
ein Schlag
Scherbenregen
Splitterfall
süßer Duft von Nächten nahend
Morgenhauch
Licht
sich strahlend brechend an den Splittern
am Blut
der Träume
oder ihres Vergehens
barsten Kerker
oder Schlösser
ist's die Ruine eines Lebens
oder die Geburt des Seins
Ein schwankender Schritt gen Horizont...

[Taugt ja ma gaaar nix, schon gar nich als Finale, egal, wird derweil ma hergepappt]
21.12.07 17:32


Scherbenkreis

Träge flackert die Flamme am Docht
von den Wachsdämpfen umnebelt
verschwommener Blick zu matten Spiegeln
eingeschlossen von der trüben Reflexion
kreisgebundener Gedanken
und sich in alten Stürmen windend
sehnt sie sich nach weitem Lodern

Obgleich im Kreis die Quelle springt
staut doch erzornend sich die Flut
doch verfällt die Wut sich trotzend
an den Scheiben, an den Mauern
der müde Fluss im alten Bett
nicht kann er sich verändern
umkreist sich weiterhin

Stetig sammelnd streift der Hass
durch das apathisch liegende Tier
zu dem ich unter meinem Wachen
im Schlaf langsam verkam
Sammelt Funken des Verzweifelns
die leises Träumen reifen lassen
am blinden Kreisen immer scheiternd
im Staube niederfallend

Er zeichnet mit dunkelsten Farben
ein Kunstwerk aus schillerndem Glanz
und da die Zeit ins Nichts verläuft
die Geborgenheit Gewohnheit wird
treibt die Sehnsucht die Ferne
in die Augen und das Drängen aus dem Kreis
ergreift den sich regenden Menschen

Der Vision zu folgen
erhebt aus Kälte sich das Fleisch
Staub fällt von der fahlen Haut
wie die reißenden Ketten
werfe ich das Grau von mir
bin Schlange, Gift des Kreises
und der Zahn bohrt sich ins Glas

Blitze skizzieren sich durch das Spiegelsilber
berstend unter Schlag und Schrei
fällt der Scherbenregen nieder
ungekanntes Licht bricht durch die Fetzen
führt mich aus den Trümmern
in andere Ruinen

Doch Horizonte laden meinen Schritt
vielleicht an herrliche Schlösser
zu Tanz, zu Feiern und Gesang?

Das Funkeln einer hellen Sonne
weist mir einen fremden Weg
sich an gebrochenem Glase
und in rotem Saft verfangend

Ist es das Blut der Träume
oder starb der Tod an diesen Splittern?

Zerbrach der Kreis?
Eine Welt zerfiel.
Doch war es vielmehr Scherbenspiel
als Splitterfall?
Geboren, verloren und stetig wandernd...

[Zweite Fassung, schon eher was, kA]
24.12.07 14:38


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