Die lodernden Flammen des Dunkelfeuer laden Euch zum Verweilen, und, so Ihr es wollt, zum Zerfallen in die Essenz eurer Gedanken, in nachtgeweihte Traeume und das Laecheln eines schattenumwobenen Sternes in den Wellen eines Sees der klaren Baeche

Welcher Shishatabak gefÃ?Æ?Ã?â??Ã?â??Ã?¤llt dir am besten bei einer chilligen Shisharunde?
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Ich rauche nicht Shisha
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Ruf des Waldes

I
Der Ruf des Waldes
macht mich wollen
in die Bäche zu zerfließen
um im Schoß der Mutter Erde
in die Wipfel, zu den Sternen hinauf zu schweben

Kronen im Wind

Zerfließende Diamanten
die Sterne umfluten den Abend
die Welt entsagt dem gefrorenen Stolz
dem Verharren, der kalten Starre
während mir der warme Hauch des Waldes dämmert

Der Nebelwind zerreißt das Gold der Häupterketten
und wiegt verträumt der Bäume Wipfel
die dem Monde nah in Schatten sich verlieren
die in der Freiheit des Zwielichts ihre Träume bergen
im Farbenspiel des Sonnenwandels

Zaghaftes Schreiten, die ängstliche Ehrfurcht vor dem Wald
bedeckt meinen Weg mit wolkengleichem Taumel
denn nur der Blinde sänke ungebunden in die Fremde
und der Hass hält mich zurück in alten Fesseln
die schmerzhaft dornenreich in meine Haut sich brennen
Schattenflüsse, wascht das Blut von meinen Händen

Umspülendes Vergessen, lass dich fallen, Wanderer
es bist nur du dir Kerker, dein Scheitern liegt in deiner Hand
du bist Galgen, Feder und Tinte, wassertrübend
bist traumgetränkter Gedanke deiner wachen Seele
Frostblut und glühender Schnee, lasse den Wind dich deiner Wege führen
und treibe nebelumwoben aus der Vergangenheit in den Augenblick

Laubzerätztes Waldesufer, Ruinenstätte, Tor zur Quelle
flüsterndes Nektarnetz aus tauumspielten Zweigen
knöcherne Hand und sanftes Blattgeschmeide
lichtdurchdrungener Dunkelhauch, klarer Bachkristall
die heiligen Hallen meines Innerseins erwachen aus mir


II
Ich trete ein in ein Reich
aus mondenbleichen Schatten
und gedankenleichtem Licht
das Finsternis aus Augen
und Blut aus Wunden wäscht

Mondtropfenlichtung

Lethetochter
weine aus den feuchten Blättern
von Efeu und Moos umflochten
dein reines Licht in meine Adern

Bergseekind
fließe über weiche Kiesel
und bette das Blut in deine Fluten
dein klares Wasser auf meine Haut

Hauchgeborene
wehe durch staubige Lungen
belebend durch dunkle Erinnerung
die Asche aus meinem Geist zu tragen

Die Mondtropfenlichtung atmet durch mich
und pulsiert in meiner Brust
verträumtes Licht in meinen Augen
Last und Masken wie Salz von Wunden leckend
aus denen nicht Tränen doch Blicke nun strömen

Sanftes Traumhauchflüstern in tänzelnden Blättern
umschwebt schattenlüstern Morgenlicht
mich nicht in Zwielicht schon verlierend
gebiert ein Gemälde aus Tag, aus Nacht
und meinem Blut sich aus dem Wurzelreich

Der Geist des Waldes beseelt mich leise singend
stimmt neue Lieder in mir an
da, vom kühlen Bach in Silber gefasst
die Leere zum hellen Stern gereift
und die alte Angst dem Sonnenschein zerfällt


III
Fackelfremdes Sonnenlicht
einträchtig mit der Dunkelheit tanzend
und kunstvoll ineinander webend
was seit jeher nur hassend sich verband
in dir treibe ich aus mir

Kreuzgesäumter Rosenweg

Das Selbst
es sickert schweigend lächelnd
aus der Lichtung in die Stämme
und unter dem geflochtenen Astgewölbe
in die Wege hinein

Der bewundernde Blick umschweift die Blüten
die lieblich ihre Kelche öffnen
und mit ihrer Pracht verbergen
den trauernden Glanz der Kreuze
die den Geborenen vermissend betrachten

Nicht als Diener verzweifelften Scheiterns
doch als Sohn des freien Schreitens
verlasse ich meiner Gräber Schatten
und hinter mir brennen die Leichen derer
deren Flüche ich vergesse

In wieviele leere Träume
habe ich mich schon verrannt?
In wievielen falschen Gedanken
ist meine Seele schon verbrannt?

Doch die Feuer fallen weit zurück
mit jedem Schritt den ich im Wald erfinde
und die Wege, immer noch von Rosen geziert
lassen die Kreuze im Dunkel versinken
während mir das Licht sich nähert

Weiche, eherne Grausamkeit
die mir das Schwert in Schwäche getränkt
die mir das Streben zum Traum zerfloss
an deiner statt soll jener Traum
mir zur Wirklichkeit gereichen

Mein Blut, der Wein, lässt eure Wurzeln faulen
und das Sterben euch keine Triebe mehr
in diesen Frühling schlagen
der, aus mir erwachsen
einzig mir gehört


IV
Gekrönte Leere, vergessenes Sein
friedlich verlischendes Feuer
in Licht gewoben mit abertausend Seelen
doch keine fremd, die jede mein
und ich ein Teil von jeder

Schrittes Klang in leeren Hallen

Mein Zweifel, lässt du mich denn wirklich
in meinem Licht zurück?
schweife ich verloren frei
durch Wahrheit, Innersein und mich?

Ich strebe nah der Zukunft
nach dem gegenwärtigen Moment
nach dem Augenblick in dem ich mir
und aller Welt verbunden bin

Aus den kreuzbeschatteten Wegen
trete ich die Vergangenheit von mir werfend
in die von traumesklaren Sonnenstrahlen durchzogenen
gedankengleich schimmernden Waldherzhallen

Verblassende Fabelwesen krallen sich zerfallend
an der staubigen Stämme Thron
dessen von Vergessen geschwächte Wurzeln
zu seiner toten Götter Hohn
von der Weltenschaffung flüstern

Im Wind der jungen Ewigkeit
erwachen einst verwelkte Blüten
und kühles Sonnenlicht sinkt wallend
aus zeitgewobenem Verweilen

Der Hauch treibt Asche von den Zweigen
die Halle heilend von Vergänglichkeit
der sie, aus eignem Traum entschwindend
schon anheim zu fallen schien

Auf dem Thron mich niedersetzend
umflicht mich fest das Wurzelwerk
und sanft sticht eine Blätterkrone
in mein zum Herrn gekröntes Haupt


V
Golden glänzende Asche
doch glimmt am See des Zaubers
ein Funke wieder auf
Kronen fallen, Kronen schimmern
und die Wellen flüstern

Am Hexensee

Durchdrungen, in des Waldes Geist gewoben
als gekröntes Banner seines Lächelns
sinke ich vom Thron auf Laub
hinab ins Meer gefallener Seelen

Berauschend sickert Wind in mich
trägt weichen Duft der Blüten
und aus mir fließt mein kaltes Blut
des Waldes Boden gläsern tränkend

(Mein Blut dem Wald)

Im Schatten stummer Bäume
lege ich mich summend nieder
von Licht und Melodie umflossen
die ich zuvor noch nie gefühlt

Fallend schwebe ich verloren
fern der Einigung mit mir
doch tanzend in den fremden Nebeln
die mich grau in grau umgarnen

Dissonant erklingend regt sich
des Harzes süßlichrauher Duft
von zweifelnd raunenden Stämmen
die sabbernd Zögern säen
und mich Ruhenden aus seinem Traume reißen

Von welchem Gifte tranket ihr
mich Seligen so zu verwirren
und mit trübem Staub die Luft
gleich Ketzern zu durchsetzen?

Welch Zauber lässt die Sonnenstrahlen
zu geistergleichem Tuch sich weben
das mich aus meinem Schlummer zerrt
und aus den matten Nebeln flicht?

(Weiche, Wald, von meinem Geist)

Zur Quelle eures Wachens
zum See am Lichtungsufer
wo auf kalten Wassern
berstende Funken taumeln

Zweige dringen in Kristall
streicheln rauh die sanfte Haut
der Hexe, die in Wellen liegt
gleich mir verschwommen schlafend


VI
Es erwacht das Tier
das Dämmerung und Waldesufer überlebte
und selbst am Tag dem Licht
das Blut nicht lassen
doch vielmehr fremdes trinken will

Das Erwachen

Kniend vor dem Spiegel
fallend vor der Hexe See
dem Zweifel verfallen
zwischen mir und Wald

Doch pulsiert nun statt der Lichtung
thront statt den Hallen auf meinem Haupt
die Sehnsucht und der Liebe Schmerz
das Streben nach Zwietracht statt dem Nichts

Es regt in meiner darbenden Brust
das stille Herz sich zu neuem Schlage
und das Leben treibt die Schleier
aus dem laubbedeckten Blick

Wellenverspielt öffnen sich die tiefen Augen
schwarze Knospen blühen auf
von fremden Glanz erfüllt
der flammend zärtlich nach mir greift

Herrin der Dämmerung
entsteige dem Wasser, das verwirrt
in seiner Klarheit doch zerspiegelnd
ist es Scherbe deiner Herrlichkeit
die deiner Schönheit trübe ist

Soll ich dennoch zu dir fallen
mich in die Fluten senken
oder ehrst du mein verzagtes Harren
durch die Gnade des Erwachens?

Ein Zittern, die Lippen röten sich sanft
und der zarte Leib labt sich an des Teiches Kraft
die Sterne, die Augen fangen ihren Schein
stürzendes Wasser umspielt die weiche Haut
und ihre Auferstehung webt aus meinen Gedanken den Traum der Nacht


VII
Scherben, Traum und Blut
erfinden sich aus Kuss, aus Biss
aus der Fremde, ihrer Angst und Gier
und Veränderung, aus Macht
und der verbliebenen Kraft

Blut auf Lippen

Von windverspieltem Dunkelhaar umflossenes Gesicht
geziert von Scherben des Seekristalles
die schillernd die schwarzen Augen zum Tanze umgarnen
in denen mein Blick erwachend sich verliert

Des kalten Feuers lodernde Glut schlägt von Neuem Flammentriebe
die den Puls in leeren Adern voran zu rauschendem Wallen peitschen
und des Leibes Fleisch an zarter Haut Umarmung drängen
in Lebens Taumel liebend verloren die Grenzen salzig schmeckend

Schwäche lässt mich niederfallen in taugefrorenes Moos
in gefallener Bäume Trümmer, dürrer Äste rauhe Krallen
in den eingeborenen Widerspruch, das zürnende Herz
und an die Brust der Schönheit Welt, die das Leiden zu lieben entlohnt

Dornen durchstechen Haut, treiben Blut auf Lippen, die im Küssen brennend verschmelzen
um sehnsüchtig wieder zu zerreißen, nach neuer Berührung lechzend
mit der tiefen, lodernden Fremde, dem ungestümen Meer
dem Sturm, der Ferne in Zerrissenheit zentriert

Denn jede Rose bettet Blut in ihren Kelch
das Efeu ziert stets verfall'ne Mauern
die Quelle verzerrt in Finsternis
und der Gipfel entsagt dem Grund


VIII
Es treibt der Wald
den Verhexten aus der welken Einigkeit
der Liebe Hass
entlässt den Drängenden
aus dem Dunkel des Lichts

Das Sterben auf den Blättern der Nebelblüte

Es ruht in Astes Schatten
der reizend liebliche Sturm
doch treibt der Nektar Blüten
und Wurzeln, die Gestein zersprengen

Innige Umarmung, Wundenküssen
das warme Blut gleich fremder Seele inhalierend
die Ahnung des anderen Blickes
weiht schmerzend zum Wissenden den Geist

In Es und Ich zerberstender Gedanke
umwabert mit ungewissem Nebel des Waldes Herz
das lebensstrebend diesen Zweifel
hinein in alle Stämme schwemmt

Das Hexenfeuer züngelt lodernd
nach allen Waldes Stille
reißt nach kreuzgesäumtem Weg
die Hallen auch in Asche

Zu rauchdurchwobenen Zwielichtschwaden
wandelt sich des Efeus Hain
die Quelle sickert in Fels und Sand
der schimmernde Schleier fällt

Auf den Blättern der Verdammte
verliert im weichenden Waldeshauch
der Schönen verblassendes Lächeln
aus dem traumverlassenen Kuss

Flammenumlodertes Aschebett
Reste eines welken Traumes
aus dessen Fängen ich nun scheide
in die Feuerflut der kalten Nacht


IX
Finstrer Farbenfluss
welker Wald, erwachende Welt
uferloses Meer, welch wildes Toben
grenzenlose Freiheit zum Geschenk
Gedanke, Kunst und Sein sind eins in allem

Sternenreiche Nacht

Blut rinnt vom nächtlichen Horizont
nun, da sich die Sonne wieder zu ihrem Grabe neigt
und die Ahnung eines letzten Flackerns auf die Asche meiner Ruhestatt haucht

Verbrannte Zeugen einst'ger Zukunft
verblassend in der Vergangenheit, zu Rauch zerfallend
der beißend Kontraste in den kühlen Nebel der wiedererwachenden Dunkelheit treibt

Des Waldes leiser Hexengesang
die süße Melodie, die mich in erste Schritte schickt
sie in der Nachtmahren rauhen Lauten auf langer Wanderung auch zu finden

Die Nacht durchflutet die kalte Welt
umgarnt in Hass und Liebe die zahllosen Flammen
und traumgebärend schweben die Waldesfunken schimmernd durch den Äther

Aus Blendung gerissene Gedanken
skizzieren aus Erinnerung und Ahnung das Farbenmeer
des finstren Flusses, dessen Wogen und Ufer noch der Schönheit harren

Rauchfetzen verlorener Banner
blutbenetzte Klingen, rotgefärbte Stoffe aus alten Schlachten
sterbende Legenden und Lieder, deren Rufe gerinnen und verhallen

Traumesflackern im Fackelschein
es war kein Kampf vergebens und keiner ist dies je
und kein Fest gilt falschen Göttern, sofern es denn auch uns noch gilt

Diamantenstaubbedeckter Weg
kristallen funkelndes Splittermosaik, sei gezeichnet
von meinem Blut, von schmerzlichem Vollendungsstreben, leite mich in Tiefe

Blut rinnt vom nächtlichen Horizont
ich wittere meine Kraft
Ruf des Drachen


X
Ruf des Drachen, leichte mich
in meinem blinden Wahn
durch die Gefilde, die zu beschreiten
mir beschieden sind
bis letztlich zur Unendlichkeit der Ruf des Waldes erklingt




[Ich denke, der Ruf des Waldes ist in der Weite der Nacht vollkommen verklungen, jegliche Änderungen wären nun wohl nur noch minderer Art, die eines neuen Eintrages nicht mehr würdig wären. Stellt euch das ganze btw zentriert vor, ich bin nur irgendwie zu dumm, um das zu machen^^ Kommentare sind übrigens erlaubt;P]
[Auf den Alkohol..so verwerflich er auch sein mag. Womit ich nicht sagen möchte, dass dieser Text dem Alkohol gewidmet wäre^^ Um ihn jemandem zu widmen ist er zu..]
[Enttäuschend]
[Oder so^^]
[Nox prosit, mögen eure Banner in guten Winden wehen\m/]
29.3.08 01:56
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


schein.dunkel (30.3.08 22:18)
der ruf erklingt und wie ^^
wieder ma ech geil geworden muss auch sagen die anordnung der texte passt iwie grandios ^^ wenn man das ma so im ganzen liest ,) die überleitungen sind auch klasse vor allem die IV gefällt mir gut, respekt dafür \m/


imbecil (31.3.08 21:13)
Muha, freut aber,) Thönx

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