Die lodernden Flammen des Dunkelfeuer laden Euch zum Verweilen, und, so Ihr es wollt, zum Zerfallen in die Essenz eurer Gedanken, in nachtgeweihte Traeume und das Laecheln eines schattenumwobenen Sternes in den Wellen eines Sees der klaren Baeche

Welcher Shishatabak gefÃ?Æ?Ã?â??Ã?â??Ã?¤llt dir am besten bei einer chilligen Shisharunde?
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Traumes Todesträne

Ein Blatt fiel von den träge hängenden Ästen eines Baumes auf die Wasseroberfläche, versank wie ein Stein, brach das Glas in Wellen und Wirbel.
Der Wind wurde kalt, nein, nur noch kälter, und sein Wehen stach durch das sterbende Laub, kurz vor dem Sprung, weg vom Stamm, und ließ es nicht gleichmäßig rascheln, sondern die einen schweigen, schreien die anderen.
An einen Stein gelehnt lag sie da, die lebensspendenden Augen schon zum ewigen Schlaf geschlossen, schwach atmend. Ein Hauch der Hoffnung stahl sich davon in die Unendlichkeit, um sich in einer ihrer Ecken zu verstecken, und auf das Vergessenwerden zu warten.
Auf die Knie gesunken, ihren zarten Leib mit den Armen umfassend, den Blick auf das nahezu makellose Gesicht gerichtet. Es hatte Schnitte erhalten, zu viele. Mindestens einen zu viel. Und doch hatte es eigentlich noch eine umwerfende Schönheit. Er wagte es nicht, zu weinen. Nicht die Trauer sollte ihr letzter Blick auf die Welt sehen. Doch was sonst könnte sie erkennen? Sie kannte ihn, durch und durch, war ein Teil von ihm. Trotzdem...
Vorsichtig hob sie ihren Kopf, blickte in eine vergehende Welt. Wieder war der Herbst gekommen. Und er würde wieder kommen, häufiger und heftiger, seltener und sanfter.
"Warum sehe ich Trauer in deinem Blick?" "Ich...ich will dich nicht verlieren." "Doch warst es doch du, der mich niederstach." "Nicht ich." "Dein Leben." "Ich bin nur ein Teil davon." "Der wichtigste."
Er senkte den Kopf. Selbst in den letzten Augenblicken gab sie ihm noch Zuversicht. Oder wollte sie ihm seine Schuld zeigen. Noch war das Ergebnis die erste Möglichkeit.
"Ich bin nicht die Erste." "Und du wirst nicht die Letzte sein..." "Es werden zu viele sein, als dass du um sie weinen könntest." "Ich werde es bei den meisten ja eh nicht merken." "Und das wird das Schlechteste nicht sein."
Er war ihr Tod, und sie half ihm. Er war auch ihr Leben. Doch wer war an wen gebunden. Die Bänder würden sich lösen, mit der Zeit.
"Ich wünsche dir mehr Glück beim nächsten Mal. Und bitte um Entschuldigung, dass du an mir scheitern musstest." "Du scheiterstest an mir, und noch viel mehr ich an meiner selbst." "Ist doch egal." Sie lächelte. Für immer. Bis zum nächsten Sturm. Ihre Züge waren versteinert, kalt, leblos.
Er hatte nicht einmal gemerkt, wie sich der Marmor langsam durch sie hindurchgezogen hatte. Es war ihm schon zu oft widerfahren. Eine steinerne Kugel lag auf ihrer Wange, des Traumes Todesträne. Leise klirrend zersprang sie, und die Splitter senkten und sengten sich in sein Herz.
Ein wenig blieb er noch bei ihr. Das erste Efeu schlängelte sich um ihre Arme. Mit gesenktem Kopf erhob er sich und ging, fort, weit weg, nicht hier her, hoffend, nicht allzu bald zurück zu müssen, außer um eine der Statuen wiederzuerwecken, bevor sie zu Staub zerfielen. Als würde dies geschehen. Der Wind würde sie hinforttragen. Der Wind der Zeit zerstört, was der Wind der Veränderung tötete. Und irgendwann würde sich aus dem Staub ein neues Wesen erheben. Oder auch nicht. Was kümmerte es. Es war egal...


[Anm.d.Red.: Naja]


Mögen eure Banner in guten Winden wehen.
17.11.06 20:41
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


~pech.marie~ / Website (17.11.06 20:51)
Was für ein wunderschöner Text. ......so wunderbar herzzerreißend....
Nix naja. Eher faszinierend.
(:
Ihr habt meinen vollsten Respekt, mein Prinz.


manni (18.11.06 18:48)
Schilderungen sind trotzdem nich das meine*find* Der erste Satz hat fast n bissn was, vllt.
Inzwischen wär die Anmerkung auch eher "lol"^^
Und ihr meinen Dank, Prinzessin,)


~pech.marie~ / Website (19.11.06 13:52)
Dein Text hat solche Anmerkungen nicht verdient, also kusch, halt dich da raus *anspring*


enigm (20.11.06 18:34)
Die Löschung hat er verdient, nichts weiter, doch da ich ihm die nicht geben werde, wird dem Schweigen doch noch das Goldene sein*nick*,)

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